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Verordnungen und Verhandlungen zum Kopfschatz von 1686 im
Herzogtum Verden und insbesondere in den Domänen der Königin
Christina, auch zu Reichs- und Kreissteuern aus den Domänen der
Königin Christina
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Verordnungen und Verhandlungen zum Kopfschatz von 1686 im
Herzogtum Verden und insbesondere in den Domänen der Königin
Christina, auch zu Reichs- und Kreissteuern aus den Domänen der
Königin Christina
Enthält: - Zitation der Regierung an die Verdener Stände und Königin Christinas Sekretär Franciscus Rapicani vom 6. Juli 1686 zu Verhandlungen über eine durchgehende Kopfsteuer; Protokoll vom 19. Juli 1686 über Verhandlungen mit den Verdener Ständedeputierten; weitere Zitation an Rapicani vom 2. August 1686, mit nachfolgendem Antwortschreiben und weiterer Korrespondenz; Kommissionserteilung der Regierung an den Proviant-, Zoll- und Akziseverwalter Hinrich Krohn in Ottersberg vom 7. August 1686 zum Mitkommissar neben Franz Julius von der Lieth wegen Beschreibung der Kopfsteuer im Amt und Flecken Ottersberg nach Absage des Amtmanns Dietrich Möller (Müller); dessen Schreiben sowie Schreiben Lieths dazu vom 4./5. August 1686 (mit Anlagen); Regierungsschreiben an den König vom 9. August 1686; Schreiben des Ortgies Schulte vom 7. August 1686 wegen der Kopfsteuer in der Börde Heeslingen und Zeven, mit beigefügtem Schreiben Rapicanis und nachfolgendem Regierungsbescheid; Protokoll vom 12. August 1686 über Verhandlungen mit Rapicani; Schreiben Rapicanis vom 23. September 1686 wegen Verbots der Kopfsteuer-Beschreibung durch Königin Christina in ihren Domänen; Schreiben der Kommissare Ortgies Schulte und Vogt Johann Marschalck vom 14. September 1686 wegen der Beschreibung in den Börden Selsingen, Sittensen, Elsdorf und Rhade; nachfolgender Regierungsbescheid für Marschalck vom 25. Oktober 1686 wegen der Meier Königin Christinas in den entsprechenden Börden; Bericht Marschalcks dazu vom 30. Oktober 1686; nachfolgendes Regierungsschreiben an Rapicani und den König vom 18. November 1686; Antwortschreiben Rapicanis vom 25. November und weiteres Regierungsschreiben darauf wegen Einhaltung mit der Kopfsteuerbeschreibung bis zur königlichen Entscheidung in der Sache - Regierungsmandat an die Stadt Verden vom 1. April 1687 wegen Zahlung der rückständigen Kopfschatzgelder - Ausschreiben der Regierung zu einer Kopfsteuer im Herzogtum Verden vom 12. April 1687 (Druckschrift und Entwurf); Kommissionserteilung an Bürgermeister und Rat der Stadt Verden vom selben Tag zur Beschreibung und Einlieferung der Kopfsteuer; Kommissionserteilungen vom selben Tag an den Verdener Baumeister Hinrich Rehboom und den Regimentsquartiermeister Hans Georg Lappenberg in Verden bzw. an Rehboom und den Oberst Johann Anthon von Meyhern wegen Beschreibung und Einforderung des Kopfschatzes bei den königlichen Kirchen- und Schulbedienten und den in Kanonikathäusern und Kurien wohnenden Personen, sowie bei den in Rotenburg und Verden wohnenden Edelleuten und anderen, nicht an Königin Christina abgetretenen Untertanen; Berichte der Kommissare Rehboom und Meyhern vom 27. April, 18. und 28. Mai 1687 über ihre Tätigkeit (mit Anlagen); Regierungsbescheid vom 10. Mai 1687;
Enthält: Beschwerde des Superintendenten Mag. Ambrosius Hennings über die Kommissare Rehboom und Lappenberg vom 20. Mai 1687; Gesuch der Stadt Verden vom 25. Mai 1687 um Verschiebung der Kopfsteuererhebung, mit Antwortschreiben vom 31. Mai 1687; Gesuch der Deputierten der Stadt Verden vom 26. Mai 1687 um Hinzuziehung eines Kommissars aus Rat und Bürgerschaft bei der Kopfschatzerhebung auf dem Lande; Übersendung der (beigefügten) Beschreibung der königlichen Kirchen- und Schulbedienten und der in den Kanonikathäusern und Kurien wohnenden Personen in Verden durch die Kommissare Rehboom und Lappenberg vom 14. Juni 1687 - Protestschreiben des Oberintendanten der Königin Christina, Carl Canterste(e)n, vom 24. Mai 1687 wegen der Kopfsteuererhebung, mit Antwortschreiben vom 13. Juni 1687; weiteres Schreiben Canterste(e)ns vom 25. Juni 1687, mit Antwortschreiben vom 2. Juli 1687; Memorial Marschalcks vom 27. Mai 1687 wegen Beeinträchtigung der Kopfsteuereinnahme bei den königlichen Meiern in den Börden Selsingen und Elsdorf, mit beigefügtem Schreiben Cantersteens an Marschalck; Resolution des Königs Carl XI. vom 22. Juni 1687 wegen Aufhebung der Beschreibung und Eintreibung des Kopfschatzes in den Domänen Königin Christinas - Schreiben Cantersteens vom 4. Juli 1687 wegen Befreiung der Domänen Königin Christinas von Durchmarsch und Einquartierung der aus Pommern kommenden Kompanien, mit nachfolgendem Regierungsbescheid; Schreiben der Regierung an Cantersteen vom 5. Juli 1687 wegen Teilnahme an einer Konferenz mit lüneburgischen Kommissaren hinsichtlich der streitigen Aller-Schlachte zu Westen; weiteres Schreiben Cantersteens vom 10. August 1687 wegen Aufhebung aller außerordentlichen Auflagen in den Domänen Christinas, auch wegen seiner Abreise nach Schweden; nachfolgendes Regierungsschreiben an den König vom 22. August 1687, mit Antwortschreiben vom 7. September 1687; Beschwerde der bremischen Stände vom 13. September 1687; weitere Regierungsschreiben an den König vom 19. und 26. September 1687; Zitation bzw. Schreiben der Regierung an Rapicani vom 20. und 24. September 1687 wegen der Reichs- und Kreissteuern, mit Antwortschreiben Rapicanis vom 29. September und weiterer Korrespondenz vom Oktober/November 1687; königliches Schreiben an die Regierung vom 5. Oktober 1687 wegen Einquartierung sowie Reichs- und Kreissteuern in Christinas Domänen, auch weitere Korrespondenz vom November 1687
Enthält: - Regierungsmandat an Bürgermeister und Rat der Stadt Verden vom 1. November 1687 wegen Einlieferung der rückständigen, städtischen Kopfsteuer; Kommissionserteilung an Rehboom und Lappenberg vom 9. Dezember 1687 zur Kopfsteuerbeschreibung der Edelleute in Rotenburg und Verden, der Inhaber der freien Höfe in der Stadt Verden und der auf dem Land wohnenden Geistlichen; Vermerke zur Einlieferung der Verdener Kopfsteuer am 13. Dezember 1687; Regierungsbescheid an Rehboom und Lappenberg vom 16. Juli 1688 wegen Eintreibung der rückständigen Gelder - Memorial des Etatskommissars Jürgen von der Lieth vom 12. Januar 1688 wegen Eintreibung der ausstehenden Reichs- und Kreissteuern und weiterer Auflagen in den an Königin Christina abgetretenen Orten (mit Anlagen: Restanten-Verzeichnisse, Auszug aus einer königlichen Resolution für die bremischen Stände vom 3. Juli 1683); nachfolgendes Regierungsschreiben an den König vom 15. Januar 1688; königliches Schreiben vom 25. Januar wegen Aufhebung der Eintreibung der Reichs- und Kreissteuern aus Christinas Domänen; Antwortschreiben der Regierung vom 29. Februar 1688
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1683
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1683
Kopfschatz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.