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Kurfürst Philipp von der Pfalz vergleicht eine Auseiandendersetzung zwischen Angnes von Bechtolsheim (Bechtelßheim), Ehefrau des Anthis Wolff von ...
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C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Kopialüberlieferung Urkunden Kurpfalz
1482 Februar 2, Heidelberg
Ausfertigung (dt.), Papier; In der Handschrift entspricht die Blattzählung nicht der Reihenfolge des Inhalts der Urkunde, da hier die Papierbögen ineinander gelegt wurden.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg vff mondag nach vnser lieben frauwen dag Assumptionis zu latin genant anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo secundo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz vergleicht eine Auseiandendersetzung zwischen Angnes von Bechtolsheim (Bechtelßheim), Ehefrau des Anthis Wolff von Lahnstein (Lanstein) auf der einen und seinen Stiefkindern aus seiner ersten Ehe mit der Schwester des Johann von Hunoltstein und dessen Vormündern auf der anderen Seite, bezüglich der Rechtmäßigkeit der Vomundschaft und der Ansprüche auf ein Gut zu Merxheim.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (1) Graf Bernhard von Leiningen, Richter (2) Ritter Friedrich von Fleckenstein (3) Doktor Thomas Dogenberg (4) Doktor Bernhard Frois (5) Doktor Diether von Veningen (6) Hans von Walbron der Ältere (7) Hans von Stettenberg (8) Gotfried von Randeck (9) Meister Peter Brechtel, Lizenziat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hofgerichtssiegel
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Baden-Württemberg) (2) Ingelheim am Rhein (LKr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (3) Merxheim (Lkr. Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz (4) Niederingelheim (Nidder-Ingelheim) (Ingelheim am Rhein, LKr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (5) Saulheim (Sauwelnheim) (Lkr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Erztruchsess (2) Bechtolsheim, Angnes Stockin von (3) Lahnstein, Anthis Wolff von (4) Übelwetter, Philipp (5) Johann, Vogt von Hunoltstein (6) Scharffenstein, Hans von (7) Rebstock, Claus (8) Rinberg, Emmerich von (9) Niederingelheim, Jörg Messerschmid von (10) Hunoltstein, Johann von (11) Hohenwissel, Johann von (12) Scharffenstein, Philipp von (13) Saulheim, Friedrich Hund von [Hofgericht: Richter und Räte:] (14) Leiningen, Bernhard von, Graf, Richter (15) Fleckenstein, Friedrich von, Ritter, Rat (16) Dogenberg, Thomas, Doktor, Rat (17) Frois, Bernhard, Doktor (18) Venningen, Diether von, Doktor (19) Walbron, Hans der Ältere von (20) Stettenberg, Hans von (21) Randeck, Gotfried von (22) Brechtel, Peter Brechtel, Meister, Lizenziat
Vergleich
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.