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2/6 [fol. 67']: 1602 August 9 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VI
Enthält: Anwesend: Mögling (Rektor), Gerlach, Hafenreffer, Varnbüler, Halbrütter, Planer, Entzlin, Hartprecht, Cellius, Ziegler
1.) Begehr des Blesin Sontag um Zustellung der Citation des [stud. theol.] Samuel Binder an Vater Binder in Regensburg (Jena). [UAT 2/6 fol. 67']
2.) Bericht des Dr. Entzlin über den Zustand des "binthauß" [alter und neuer Bau). Der Neubau des "binthaus" dem Syndikus zum Kauf angeboten. [UAT 2/6 fol. 68]
3.) Schreiben der Herbrandischen Erben wegen Appellationsgericht: Übergabe an Dr. Varnbüler und Dr. Magirus (iniuriosa scripta). [UAT 2/6 fol. 68)
4.) Bericht des Syndikus über die Forderung des Gibser (Uhrwerkbau). [UAT 2/6 fol. 68]
5.) Verlesung des Vertrages zwischen Oeconomus des Stip. Martinianum und dem Schneider (Untervogt, Verletzung der Privilegien). [UAt 2/6 fol. 68']
6.) Supplik des Mag. Jacobus Andreas um das Diakonat zu Leonberg (Wolfgang Mögling, Sohn des Rektors - keine Rechtsbefugnis der Universität). [UAT 2/6 fol. 68']
7.) Schuld-Kontroverse des Mag. Israel Wielandt, Pfarrer zu Tußlingen, mit dem Stiefvater der Kinder des verstorbenen Dr. Rudolff [Mögling]: Begehr der Oberpfleger um einen "Gewaltbrieff" (Vermittlungsangebot des Senats) [UAT 2/6 fol. 68']
8.) Bewilligung der [Erb-]Teilung entsprechend der neuen Statuta mit den Weigenmaierischen Kindern (Dr. Ziegler, Dr. Magirus, Mag. Miller als Kindspfleger). [UAT 2/6 fol. 69]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.