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Anforderung von Dokumenten über das adelige Gut zu Eichen seitens der gräflich-kirchbergischen Kanzlei zu Hachenburg wegen der von Oberjägermeister Freiherr von Eberstein bei Hachenburg entlehnten Geldsumme und wegen Verpfändung des genannten Gutes
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Anforderung von Dokumenten über das adelige Gut zu Eichen seitens der gräflich-kirchbergischen Kanzlei zu Hachenburg wegen der von Oberjägermeister Freiherr von Eberstein bei Hachenburg entlehnten Geldsumme und wegen Verpfändung des genannten Gutes
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
(1605, 1705-1722) 1751, 1771-1796
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen den Regierungen zu Hachenburg und Dillenburg sowie dem Oberschultheiß Jeckeln zu Herborn wegen angeforderter Dokumente z.B. über den Ankauf des Gutes Eichen durch den Oberjägermeister von Eberstein und über diverse dafür ausgestellte Obligationen (1751, 1771, 1785-1796); Spezifikation diverser Briefschaften aus dem 1726 errichteten von Ebersteinischen Inventar des Gutes Eichen Notariell beglaubigte Abschrift eines Kaufkontrakts zwischen Fürst Wilhelm zu Nassau-Dillenburg, der Witwe Otto Margaretha von Selbach, geborene von Loen, und dem Fräulein Maria Franzisca von Selbach vom 24.02.1705 über den Verkauf des adeligen Gutes in den Eichen, mit abschriftlichen Obligationen des Fürsten Wilhelm und der Fürstin Dorothea Johannetta zu Nassau-Dillenburg von 1715; Übersendung diverser Abschriften aus den Ebersteinischen Akten durch den Oberschultheiß Jeckeln zu Herborn, darunter Abschrift des Testaments des Johann Carl von Büring vom 09.01.1719, Pachtbrief über die Hütte zu Heller vom 15.04.1720, zweier Eheverträge des Carl Freiherrn von Eberstein vom 27.05.1713 und 25.11.1721, eines Kaufbriefs wegen des Leurwaldischen Hauses und Gartens vom 01.05.1722 sowie eines Kaufbriefs über das adelige Gut Eichen vom 05.10.1719 (1751); Auszug aus dem Löhnbergischen Amtsprotokoll vom 21.02.1710; Abschrift einer Obligation des Fürsten Wilhelm zu Nassau-Dillenburg vom 31.10.1707 über 8400 Gulden; Abschrift eines Gutachtens bzw. Urteils der Juristischen Fakultät der Universität Marburg von 1771 in der Appellationsklage der Witwe Wilhelmine Charlotte von Eberstein gegen die oranien-nassauische Regierung zu Dillenburg wegen des Gutes Eichen; Anforderung vidimierter Abschriften diverser Dokumente durch den Oberappellationsrat von Aussem zu Dillenburg (1785-1786); Abschrift betreffend die Teilung des Runkelngutes unter der Heller Hütte vom 08.12.1605; Abschrift eines Inventars des Hauses Eichen und dessen Güter beim Erwerb durch den Lieutenant von Trumbach (04.05.1722); Korrespondenzen zwischen der Justizkanzlei zu Dillenburg und dem kurkölnischen Staatsminister Freiherr von Waldenfels zu Bonn wegen einst aufgenommener Kapitalien des Oberjägermeisters von Eberstein (1786). Korrespondenten u.a.: Kanzleirat Wirths (Hachenburg), von Erath (Dillenburg), Notar Johann Ernst Hechler (Dillenburg), Oberschultheiß Jeckeln (Herborn), Neuper (Hachenburg), Oberappellationsrat von Aussem (Dillenburg), Lorsbach (Dillenburg), Staatsminister Freiherr von Waldenfels (Bonn), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.