Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den hessischen Gesandten auf dem Reichstage Dr. Günterode und Aitinger. (Der Teil des Briefwechsels, welcher sich ausschließlich auf die braunschweigische Angelegenheit bezieht, befindet sich unten bei den diesen Gegenstand betreffenden Akten (Nr. 859)) Kredenz an den Kaiser
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit den hessischen Gesandten auf dem Reichstage Dr. Günterode und Aitinger. (Der Teil des Briefwechsels, welcher sich ausschließlich auf die braunschweigische Angelegenheit bezieht, befindet sich unten bei den diesen Gegenstand betreffenden Akten (Nr. 859)) Kredenz an den Kaiser
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.21 Ereignisse von 1545 bis zum Schmalkaldischen Krieg
April - Juli 1546
Enthält: 1546 April. Zahlungsrückstände der Bundesstände des sächsischen Kreises sowie des Grafen Wilhelm von Nassau. Anschlag von Kurpfalz. Befürchtetes Hineinziehen des kurpfälzisch-bayerischen Streites in die Bundesangelegenheiten. Verringerung der Bundesanschläge. Abneigung des Landgrafen, den Grafen Wilhelm von Nassau vor Erledigung des Erbfolgestreites als Bundesgenossen anzusehen. Zehrungskosten der Gesandtschaft nach Frankreich und England. Brechung der Festung Wolfenbüttel. Herzog Moritz und seine Unterhandlungsabsichten in der braunschweigischen Sache
Enthält: Mai. Forderung des Herrn v. Naves, den Markgrafen Hans von Küstrin zu Herzog Heinrich zu lassen. Gedruckter Bericht des Herzogs Moritz über Herzog Heinrichs Ergebung. Bestrafung des zu Innsbruck gefangen gesetzten Mörders des Johannes Diatius. Geringer Zuzug der Reichsstände. Ansage der hessischen Gesandten in der mainzischen Kanzlei und bei Naves. Unterkunft. Post. Bevorstehende Zusammenkunft der fränkischen und rheinischen Ritterschaft. Ankunft Friedrich Spedts, Absicht ihn aufzugreifen. Der junge Herzog Erich von Braunschweig auf dem Reichstage. Werbungen Markgraf Albrechts. Fernere Unterhaltung der Reiter. Festnahme Heinrich Buschs durch den Landgrafen
Enthält: Aussage über seine Beziehungen zu Herzog Heinrich von Braunschweig
Enthält: Anschlag auf die in Italien studierenden Söhne Fugger. Johannes Campanus an Peter Tasch (Kaiser, Herzog Heinrich, Buch über die Bigamie). Der Landgraf will nicht auf dem Reichstage erscheinen. Kundschaften über Werbungen der Gegner. Mitteilungen des französischen Gesandten Bassefontaine über angebliche Absichten des Erzbischofs von Köln und des Landgrafen auf die Stadt Köln und kaiserliche Gegenmaßregeln
Enthält: Aussichten auf Frieden zwischen Frankreich und England. Sendung Günterodes u. Aitingers zum Kaiser. Bartholds v. Heimbruch Anerbieten, 3-400 Reiter auf Wartgeld zu stellen. Vollziehung des hannoverschen Abschieds. Schreiben des Herzogs Wolfgang von Zweibrücken, des Grafen Konrad von Tecklenburg und der Städte Hannover und Hildesheim, kursächsisches Bedenken auf den letzten Wormser Abschied, kurbrandenburgische Antwort auf die Frankfurter Handlung. Hessische Antwort an den englischen Orator. Druck des hessischen Berichts über den Verlauf des braunschweigischen Kriegs. Bedenken der Stadt Straßburg, Sturms und Bucers betr. Entschuldigung der Kolloquenten und Schluß des Konzils
Enthält: württembergisches Bedenken. Schwierigkeiten für die Gesandten bei der Verhandlung des Punktes von der Erstreckung der Einung, mangelnder Eifer der Bundesstände. Brief an Herzog Moritz. Bearbeitung der Rekusation des Konzils durch Melanchthon. Ankunft von Anhängern des Herzogs Heinrich in Regensburg, um über dessen Niederlage auszusagen. Entschuldigung beim Kaiser wegen des unwahren Gerüchtes betr. die Absichten gegen die Stadt Köln. Audienz bei Herzog Moritz (des Kaisers Werbung an die fränkische Ritterschaft, Diaz, kölnisches Gerücht). Verhandlungen mit den Bundesständen auf Grund der bedenklichen Kundschaften von den Werbungen der Gegner: geringe Anzahl der Stände und ungenügende Instruktion ihrer Gesandten. Bitte der hessischen Gesandten um Sendung des Statthalters Rudolf Schenk oder Dr. Walters. Herzog Moritz über den hessischen Bericht von dem braunschweigischen Zuge. Ankunft des Königs Ferdinand. Italienische Zeitungen über Rüstungen des Kaisers und des Papstes. Einsetzung einer Kommission von acht Personen durch den Kaiser zur Beratung von Artikeln betr. die Zeremonien und Reformation des priesterlichen Lebens. Bevorstehende Ankunft des Kardinals Farnese mit Philipp dem Sohn Herzog Heinrichs. Friedrich Spedt bei dem Kardinal von Trient, seine Beziehungen zu Herzog Wilhelm von Bayern, Würzburg, Baden und dem Herrn von Büren, sein angeblicher Briefwechsel mit Herzog Heinrich. Mandat wegen der lutherischen Bücher, wegen Beichte, Fasten und Empfangs der Sakramente in der Grafschaft Tirol. Des Markgrafen Albrecht Werbungsversuche in Heidelberg. Konfessionsschrift des Johannes Diaz
Enthält: Juni. Schilderung der allgemeinen Lage durch Günterode, die planmäßigen Vorbereitungen zum Vernichtungskampfe gegen die Protestanten, dem gegenüber die Schwierigkeiten innerhalb des Bundes. Fragestücke Stephan Schmidts. Reichstagsproposition, des Landgrafen Stellungnahme zu deren einzelnen Punkten. Weitere bedrohliche Anzeigen und Kundschaften und Sorglosigkeit der Verbündeten. Dr. Eck an Dr. Sailer wegen Errichtung von Musterplätzen. Befragung des Kaisers wegen der offenbaren Rüstungen. Kundschaft des lippischen Statthalters. Bezahlung der Anlagen, Notwendigkeit die geworbenen Reiter an der Hand zu behalten. Georgs v. Ravensburg Nachricht über den beschlossenen Zug gegen den Erzbischof von Köln (30000 Mann, acht Tage nach Johannis). Versuche, den Schmalkaldischen Bund zu sprengen. Antwort der religionsverwandten Stände auf die Proposition, Entschuldigung der Abreise der Kolloquenten. Musterplätze an der Donau. Näheres über die Kriegspläne des Kaisers gegen die Evangelischen, Spaltungsversuche. Gespräch des Peter Klotz mit einem kaiserlichen Sekretär. Warnung Dr. Sailers durch Herzog Wilhelm von Bayern. Absichten des Kaisers nicht gegen die Religion, sondern gegen die 'ungehorsamen Fürsten'. Entsprechende Antwort des Kaisers auf die Anfrage der Evangelischen, nachdem eine Anfrage der Reichsstände an dem Widerspruch von Mainz und Trier gescheitert war. Beabsichtigte Absendung Hans Walters v. Hürnheim an den Landgrafen seitens des Kaisers. Schreiben des Kaisers an den englischen Gesandten Christoph Mount. Werbepatent Georg Stadlers von Regensburg. Vorschlag des Landgrafen, nochmals bei dem Kaiser vorstellig zu werden, zwei Doppelmonate für den Notfall von den Bundesständen zu erheben. Verhandlungen des Kaisers mit Straßburg, Augsburg, Ulm und Nürnberg, nicht von ihm abzufallen, Versprechungen. Weigerung der Bundesstände über die Gegenwehr zu beraten: Unmöglichkeit in Regensburg zum Schlusse zu kommen. Abreise des jungen Herzogs von Mecklenburg, um für den Kaiser zu werben. Absicht des Kaisers, an Württemberg und Kurpfalz zu schreiben, um sie von Kursachsen und Hessen zu trennen. Warnung Dr. Leonhard Ecks. Stärke des italienischen und spanischen Kriegsvolkes (8000 und 6340). Erbieten des Herzogs Erich, 500 Pferde dem Kaiser zuzuführen. Abreise des Herrn v. Naves zum Kurfürsten von der Pfalz. Heimliche Übereinkunft zwischen dem Kaiser und Frankreich. Friedrich Spedt erhält 8000 Taler vom päpstlichen Legaten. Maßregeln der Eidgenossen gegen das Durchpassieren fremden Volkes. Ihr und der Stadt Konstanz Schreiben an die Bundesstände. Antwort der katholischen Stände auf die kaiserliche Proposition. Verbot des Rats der Stadt Augsburg, die Stadt zu verlassen
Enthält: Werbungen der Stadt und des Herzogs Ulrich, Stimmung der oberländischen Städte und des Kurfürsten von der Pfalz. Schreiben Sailers an die hessischen Gesandten. Beschluß, eine Versammlung der religionsverwandten Stände zu berufen. Weitere Rüstungen des Kaisers, Versuch, die englischen Knechte zu gewinnen. Kommandos und Truppenzahl der Kaiserlichen. Äußerung des Herzogs Moritz über die Stimmung des Kaisers gegenüber Kursachsen und Hessen, Vermittlungsanerbieten. Aufhebung kaiserlicher Knechte durch Schertlin und Übernahme in augsburgische Dienste, augsburgische Gesandtschaft an den Kaiser, Entschuldigung wegen ihrer Rüstungen. Versuche, Ulm und andere Städte abwendig zu machen. Gespräch des Kaisers mit den Bischöfen über den Krieg. Umtriebe der Welser, Peutinger, Fugger, Baumgartner. Geldsendung des Bischofs von Bamberg nach Regensburg. Musterung der Städte Nürnberg und Dinkelsbühl. Vergeblicher Versuch des Kaisers von Nürnberg Pulver zu erhalten. Georg Stadlers von Regensburg Werbungen. Eilige Abreise des Herzogs Moritz von Regensburg. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß die Rüstungen des Kaisers hauptsächlich gegen den Landgrafen gerichtet sind
Enthält: Werbung des kaiserlichen Rats v. Könritz bei den Städten. Mutmaßliche Absicht des mit Geldmitteln reichlich versehenen Kaisers, den Schein des Angriffs den Gegnern zuzuschieben. Herzog Ulrich an seine Räte wegen des Laufs der Knechte. Augsburg hat 4000 Knechte. Bestellung von 4000 Wagenpferden für den Kaiser. Kaiserliche Botschaft durch Dr. Viglius an die Reichsstände wegen Aufschubs der Beratung der Türkenhilfe. Zwecklosigkeit einer nochmaligen Anfrage beim Kaiser wegen der Rüstungen, Zwecklosigkeit der Anwendung von Chiffrenschrift. Einverständnis der Bundesstände, daß der Landgraf ebenfalls Truppen annimmt, aber Weigerung, in Regensburg über die Gegenwehr zu beraten. Guter Mut des Landgrafen, seine Truppenwerbungen
Enthält: Juli. Werbung der kurpfälzischen Gesandten an die evangelischen Stände: Vermittlungstätigkeit des Kurfürsten, Mißtrauen der Gesandten. Verhinderung der Werbungen der Evangelischen in Bayern, Entschuldigung Ecks. Abberufung der kursächsisch-hessischen Gesandten
Enthält: Sorge für die Akten. Warnung Ecks vor dem Kurfürsten von der Pfalz und dem Herzog von Württemberg, seine Absichten. Die Entgegnung der kurpfälzischen Gesandten. Die bayrischen Rüstungen. Mutmaßung der Gesandten, daß der Kaiser mit den Rüstungen nicht fertig geworden sei und deswegen unterhandeln lasse. Strömungen in Augsburg. Überfall und Beraubung eines hessischen Postreiters bei Regensburg, Angriff auf andere Postboten. Inhalt der Verhandlungen zwischen Naves und dem Kurfürsten von der Pfalz. Christoph v. Wrisberg und der Graf von Rietberg in kaiserlichen Diensten. Gespräch des Königs Ferdinand mit Philipp v. Gemmingen und Dr. Christoph über den Ungehorsam im Reich und die Übergriffe der Evangelischen unter dem Deckmantel der Religion. Geldunterstützung des Kaisers durch den Erzbischof von Toledo. Neues Bündnis in Italien zur Ausrottung der Lutheraner. Kurpfälzisches Schreiben an Wolf v. Affenstein betr. die Notwendigkeit von Gegenmaßregeln, falls es der Religion gelte. Türkengefahr, Gleichgiltigkeit des Kaisers dagegen. Werbung des Kaisers bei Eßlingen durch den Truchsess Lorenz v. Altensteig. Die in Ulm versammelten oberländischen Städte berufen ihre Gesandten aus Regensburg ab. Abreise der hessischen Gesandten
Enthält: Undatiert. (Beilage zu einem nicht ermittelten Schreiben.) Aitingers Bitte um Anweisung auf seine Besoldung
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.