Hans d. J. Dinckel, Schäfer zu Hochstadt am Main, schwört dem Kloster Langheim nach seiner Gefangennahme Urfehde. Er hatte Ansprüche auf ein Gut seines Vaters in Großheirath und war offenbar darüber zusammen mit seinem Schwager Thomas Thym aus Großheirath in Streitigkeiten mit seinem Oheim Hans Bauer, genannt Müllner, aus Mistelfeld gekommen. Er schwört zudem dem Christoph Kotzendorfer [Klosterdiener zu Langheim, vgl. Urkunde 1526 VIII 8], dass er in allen eventuellen Streitigkeiten den Rechtsweg über das Pfortengericht zu Langheim und nötigenfalls das Hofgericht in Bamberg gehen wird. Bürgen des Hans d. J. Dinckel sind Heinz Marr aus Burgstall, Georg Schwartz genannt Schmidt aus Nassanger, Georg Hartung aus Wolfsloch, sowie die Bauern Hans Schmidt und Contz Mönch aus Trieb. Siegelbitte geht an Junker Berthold von Redwitz zu Redwitz. - Siegler: Redwitz, Berthold von

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Staatsarchiv Bamberg
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