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Bau einer neuen Kirche in Müsen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.6. Kirchen, Schulen und Stiftungen im besonderen >> 1.6.7. Evangelisches Kirchspiel Müsen
1770-1801
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, dem dortigen Oberkonsistorium, der Rentkammer und dem Justizrat Schenck zu Siegen wegen einer Beisteuer für den geplanten Kirchenbau sowie wegen des Kirchenbaus; Abschrift eines Berichts des Bauaufsehers Terlinden über den Kirchenbau zu Müsen (22.12.1770); Einreichung eines Kostenanschlags und Lageplans der Kirche zu Müsen und ihrer Umgebung durch den Weilburger Baumeister Sckell (1771); Supplik der ältesten Vorsteher und Untertanen des Kirchspiels Müsen wegen Gestattung einer Kollekte für den Bau einer neuen Kirche (1772); Berichte des Bauinspektor Sckell über den Bau der neuen Kirche zu Müsen (1773-1774); Handskizze des Bauinspektors Sckell über die Lage der Müsener Kirche (1774); Supplik der Müsener Kirchenältesten wegen Gewährung eines Vorschusses von 1000 Gulden für den Kirchenneubau (1775); Supplik des Johannes Kraemer zu Müsen im Namen des dortigen Kirchspiels wegen der stift-keppelschen Holzgelder (1776); Prüfung des Gesuchs des Kirchspiels Müsen um Erlaubnis zur Tilgung des Passivrezesses vom Müsener Kirch- und Orgelbau durch Nachhütten auf den privaten Stahlhütten (1785-1786); Summarischer Auszug über die Kirchenbaukosten zu Müsen (1785); Tilgung von Schulden für den Müsener Kirch- und Orgelbau durch Nachhütten auf den privaten Stahlhütten (1786-1801); Ablegung eines vom Stift Keppel dem Kirchspiel Müsen für den Kirchenbau geliehenen Kapitals (1788); Rechnung über rückständige Schulden für den Kirchenneubau in Müsen (1797). Korrespondenten u.a.: Pagenstecher (Dillenburg), Bauaufseher Terlinden (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Jäger (Dillenburg), Baumeister Sckell (Weilburg, Dillenburg), C. H. von Rauschard (Dillenburg), Heusler (Dillenburg), Eberhardt (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Aktuar Bude, Wilhelm V. Prinz von Oranien, H. Kohl (Siegen), Johannes Kraemer (Müsen), H. Flender (Müsen), von Röder (Dillenburg), Deputierter Johannes Henrich Curth, Deputierter Johannes Nöh, Justizrat M. Dresler (Siegen), Kanzlist Müllens, Ch. Leimbach, Bergkommissar und Rechnungsführer Johann Heilmann Jung, Andreas Siebel (Müsen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.