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Abschrift einer Urkunde vom 25. November 1306 betreffend den Kauf von Gütern in Schwalheim und Züntersbach durch Gottfried [von Steckelberg], Propst von Petersberg
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Abschrift einer Urkunde vom 25. November 1306 betreffend den Kauf von Gütern in Schwalheim und Züntersbach durch Gottfried [von Steckelberg], Propst von Petersberg
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1322 VII idus Julii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abschrift einer im vollen Wortlaut inserierten Urkunde vom 25. November 1306: Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, bekundet, dass Gottfried [von Steckelberg], Propst von Petersberg [Gem. im Lkr. Fulda], Sohn Ruprechts von Steckelberg, zwei Huben im Dorf (Villa) Schwalheim [Stadtteil der Gem. Bad Nauheim, Wetteraukrs.] von den Löwen von Steinfurth und das halbe Dorf (Villa) Züntersbach [Ortsteil der Gem. Sinntal, Main-Kinzig-Krs.] von seinem Bruder Ulrich gekauft und ihre Einkünfte zu milden Stiftungen in den einzelnen Stiftern testamentarisch bestimmt hat. (1306 in die St. Katharine).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Dechant Dietrich und der Konvent von Fulda.
Vgl. zum Kloster Petersberg (Fulda) Germania Benedictina Bd. VII, S. 900-909.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.