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Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Diether Kämmerer von Worms genannt von Dalberg, gemeinsam mit seinen Brüdern und den Söhnen seines verstorb...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1508-1530
1508 Februar 4, Germersheim
Ausfertigung (in deutscher Sprache), Pergament (17,3 x 30,7-31,7 cm), rundes, rotes Wachssiegel in Siegelschüssel aus braunem Wachs, an Pergamentstreifen anhängend, erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Germerßheim vff frytag nach vnser lieben frauwen tag Purifficacionis anno domini millesimo quingentesimo octavo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Diether Kämmerer von Worms genannt von Dalberg, gemeinsam mit seinen Brüdern und den Söhnen seines verstorbenen Bruders Ritter Friedrich Kämmerer [von Dalberg], mit Häusern in der Stadt Oppenheim, zwei Fleischschrannen und dem Weingarten in der Steige zu Oppenheim, die vormals Reichslehen des verstorbenen Ritters Peter von Bechtolsheim, genannt Burggraf waren, sowie das Haus der alten Jüdin Dauide beim Pfarrbrunnen (pfaenbronnen) mit allem Zubehör, ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Pfaltzischer lehenbrieff vber daß oppenheimer erbburglehen de anno 1508. (2) benantlich etliche heusßer zwo fleischranen, vnd ein weingartten ahn der steig gelegen betreffend. (3) No 6. (4) Fasiculus A No 13. (Blass, radiert?) (5) Rep. A schubl. 12 fasc: h nro 6. (6) Oppenheymer erblehenn (7) No. 6.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Germersheim (Germerßheim) (LKr. Germersheim, Rheinland-Pfalz) (2) Oppenheim (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) (3) Worms (Wormbs) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Dalberg, Diether Kämmerer von Worms gen. von (3) † Dalberg, Friedrich Kämmerer von, Ritter (4) † Bechtolsheim, Peter von, genannt Burggraf, Ritter (5) Davide, alte Jüdin
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Germersheim
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Pfalzgrafschaft bei Rhein:Kurfürsten:Philipp
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Familie:Diether VI.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Danide, Jüdin zu Oppenheim
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mannlehen
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Fleischschranne
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Weingarten
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Pfarrbrunnen
Bezug zu: HStAD, B 15 Nr. 254, B 15 Nr. 393 und B 15 Nr. 515
Verleihung, Burglehen
Judaica 507: Kurfürst Philipp v. d. Pfalz bekundet, daß er dem Diether Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg u. a. das Haus der alten Jüdin Danide beim Pfarrbrunnen zu Oppenheim zu einem Mannlehen verliehen habe (wie Urkk. Nrn. 640, 958, 1084 und 1141). - Datierung: Germersheim 1508 Februar 4 - Originaldatierung: Freitag nach Frauentag Purificacionis - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.