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Kurfürst Philipp von der Pfalz bestätigt der Liebfrauenkirche Mariengreden in Mainz (Meyntz) – unter Einrückung der von dem verstorbenen Kurfürst ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 13 Orte, Buchstabe O >> 13.10 Oppenheim
1484 Juni 10, Heidelberg
Mainz, Mariengreden
Ausfertigung (deutsch), Pergament (22,3 x 36,3 cm), rundes, rotes Wachssiegel in brauner Siegelkapsel (beschädigt) an Pergamentstreifen anhängend, stark beschädigt erhalten (ein Drittel weggebrochen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heidelberg uff dornstag nach dem heiligen Pfingsttag anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz bestätigt der Liebfrauenkirche Mariengreden in Mainz (Meyntz) – unter Einrückung der von dem verstorbenen Kurfürst Ludwig [III.] von der Pfalz am 27. Oktober 1433 an das Kloster Otterberg (Otterburg) ausgestellten Originalurkunde – für sein Seelenheil den Verkauf zahlreicher Güter in den Gemarkungen Oberheimbach (Obern Heymbach), Niederheimbach (Nyddern Heymbach), Biebelnheim (Bybelßheym) und Schierstein (Schersteyn) ausgenommen des Niersteiner (Nersteyn) Zehnt an Graf Heinrich von Nassau, Dompropst, Herr Peter Echter, Dekan, und das Domstift zu Mainz, das im Gegenzug Zollfreiheit in Oppenheim (Oppenheym), Bacherach und Kaub (Cube) erhält.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) Confirmatio philippi com. pala. pricnipii super salmo conclu[…] in thrivonis oppenheim paharah kaw per ludowici co. pal. […] preposito et decano mogun. daro […] 1484 . 5ta. [….] (2) Presentz obernheimbach (3) Heimbach zehen zu nierstein [...] zu oppenheim (4) Item libro nono bapireo folio xxxio (5) r (6) litera fa[...] in theolonio bacherach super curia heymbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Bacherach (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (2) Biebelnheim (Bybelßheym) (LKr. Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Heidelberg (Baden-Württemberg) (4) Kaub (Cube) (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) (5) Mainz (Meyntz) (Rheinland-Pfalz) (6) Niederheimbach (Nyddern heymach) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (7) Oberheimbach (Obern Heymbach) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (8) Oppenheim (Oppenheym) (Lkr. Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) (9) Otterberg (LKr. Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz) (10) Schierstein (Schersteyn) (Stadt Wiesbaden, Hessen) Personen: (1) Philipp der Aufrichtige, Kurfürst von der Pfalz, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) † Ludwig III., Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern, Erztruchsess (3) Nassau, Heinrich von, Graf, Dompropst zu Mainz (4) Echter, Peter, Domdekan zu Mainz Institutionen/Körperschaften: (1) Liebfrauenstift Mariengreden in Mainz (2) Kloster Otterberg (3) Domstift zu Mainz
Verkauf
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.