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Papst Nikolaus V. bekundet, dass er mit dem Rat der Kardinäle den
Reinhard [von Weilnau], erwählter Abt des Benediktinerklosters Sankt
Salvator in...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1441-1450
1449 August 18
Ausfertigung, Pergament, mit Hanfschnur angehängte Bleibulle
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Fabriani camerinensi diocesi anno incarnationis dominice millesimoquadringentesimoquadragesimonono quintodecimo Kalendas Septembris pontificatus nostri anno tertio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Nikolaus V. bekundet, dass er mit dem Rat der Kardinäle den Reinhard [von Weilnau], erwählter Abt des Benediktinerklosters Sankt Salvator in Fulda in der Diözese Würzburg, den vakanten Stuhl des Klosters Fulda zugewiesen hat. Reinhard soll sich durch einen katholischen Bischof oder Erzbischof (antistes) und zwei oder drei assistierende katholische Bischöfe zum Abt weihen lassen und dem Zelebranten und dem apostolischen Stuhl darüber einen Eid leisten. Dem apostolischen Stuhl soll er dies in einer besiegelten Urkunde mitteilen. Ausstellungsort: Fabriano in der Diözese Camerino. Cum nos nuper. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Rechts auf der Plica: (Io[annes] de Maniaco).
Rechts auf der Plica, ganz am oberen Rand: (pro Io. de Brendolis).
Unter der Plica links: (XV [15 Grossi?] A. de Magio).
Unter der Plica am linken Rand: (Aug.).
Unter der Plica rechts, nahe an der Falte: (P[etrus] de Noxeto).
Rückseitig in der Mitte: (Registrata) [Rest durch Mäusefraß verloren].
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.