Kurfürst Philipp von der Pfalz erneuert die Einung mit der Stadt Straßburg [folgt dem vorherigen Regest von 1482: fol. 35r-38v, Nr. 23]. Mehrere Korrekturen und Änderungen gegenüber der Abschrift von 1482, u. a. beim Städtmeister, derzeit Hans von Säckingen (Seckingen), Ritter, zur Stellung der Zusätze beim Schiedsaustrag, zur Appellation sowie zur Ausnahme von dem Vertrag. Kurfürst Philipp nimmt nunmehr aus: Papst, König, Herzog Georg von Bayern-Landshut, Herzog Otto II. von Pfalz-Mosbach, die Herzöge Albrecht IV. von Bayern-München und Johann I. von Pfalz-Simmern (herzog Albrecht und herzog Johansen von Beyern), alle Bischöfe, von denen er Lehen trägt und mit denen er in Einung steht, namentlich Straßburg, Würzburg, Bamberg, Worms und Speyer, Erzherzog Siegmund von Österreich, Herzog Wilhelm von Jülich-Berg, Landgraf Wilhelm III. (der junger) von Hessen, Graf zu Katzenelnbogen, Graf Eberhard von Württemberg d. Ä., die Städte Worms, Speyer, Heilbronn, Wimpfen und Oberwesel (Wesel), sowie alle geschworenen Burgfrieden. Die Stadt Straßburg nimmt aus: Papst, König, Bischof sowie Dompropst, Dekan und Kapitel zu Straßburg, Herzog Siegmund von Österreich, Herzog René II. von Lothringen, den Bischof von Basel, die Städte Basel, Colmar, Schlettstadt, Kaysersberg, Oberehnheim, Rosheim, Münster im Gregoriental, Türkheim, die oberländischen Städte und Länder, namentlich die Eidgenossen Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug, Glarus, Freiburg im Üechtland, Solothurn und alle geschworenen Burgfrieden.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...