1459 Aug. 27 (die vero Lune) - Kirchensall (in villa Kirchensall in area Heinrici Räuber) Der Notar Peter Eichhorn (Eychhorn), Kleriker des Bistums Würzurg, beurkundet: In seiner und in der Gegenwart gen. Zeugen forderte Konrad Erlach, Mönch und Syndikus des Klosters Schöntal, im Namen dieses Klosters und im Namen der Heiligenpfleger der Pfarrkirche zu Orendelsall (Orendellsall) in den Auseinandersetzungen der gen. Heiligenpfleger mit Heinrich Nefe in Mainhardtsall (Menhardtsall) wegen des Eigentumsrechts an einer Wiese unterhalb der Mühle zum Gießhübel (zu dem Gißübel), die Kommission des Würzburger Offizials an Albrecht Keller (Kelner), Dekan der Stiftskirche St. Peter in Öhringen (Orngew), [vom 22. Dez. 1457; s. U 737] Schultheiß und Schöffen oder Richtern des Gerichts in Neufels (Newenfels) vorzulegen und vorzulesen. Schultheiß und Schöffen urteilten hierauf, da die Sache die Heiligen in Orendelsall betreffe, gehöre sie vor den geistlichen Richter. Konrad Erlach forderte vom Notar hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente. - Der Notar beglaubigt dies mit seinem Signet und seinem Namen. Zeugen: 1) Herr Heinrich Wagner (Currificis), Pleban in Kirchensall, und 2) Heinrich Stier, schöntalischer Schultheiß [daselbst] Ausf. Perg., besch., Riss am Mittelfalz links restauriert - 1 Notariatssignet mit U.: Pe[trus] Eychhorn - Rv.: Instrumentum super Orenderßsall et confinia etc.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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