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Kostheim: Heinrich Brömser, Freiherr v. und z.Rüdesheim, Amtmann zu Kostheim, bekundet, dass er der vor ihm erschienenen Maria Volpii, Witwe des K...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 9 Orte, Buchstabe K >> 9.5 Kostheim
1657 Mai 4
Kurmainz (?)
Pergament, anhängendes Mainzer Viztumamtssiegel in Holzkapsel gut erhalten
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kostheim: Heinrich Brömser, Freiherr v. und z.Rüdesheim, Amtmann zu Kostheim, bekundet, dass er der vor ihm erschienenen Maria Volpii, Witwe des Kölner Handelsmanns Johann Fourmenti, den inserierten Kaufvertrag von 1656-11-09 über den Ankauf des Wirtshauses 'Zum Ochsen' zu Kostheim bestätigt habe. Diese inserierte Urkunde von 1657-05-04 lautet: Konrad Resch, Theobald Bohn, Johannes Heller, Sabina Heller und Markus Herbst, Kinder und Schwiegersöhne des verstorbenen Kostheimer Einwohners Kaspar Heller bekunden, dass sie mit Zustimmung des Oberamtmanns Heinrich Brömser v. Rüdesheim zur Abtragung ihrer Schulden der Maria Volpii gen. Fourmenti für 300 Rtlr. oder 450 fl. ihr Haus mit Zubehör zu Kostheim, nämlich das Wirtshaus 'Zum Ochsen' am Kirchplatz an der gemeinen Gasse bei Johannes Jung, belast et mit einem jährlichen Zins von neun Pfund Öl an das Altmünsterkloster zu Mainz, verkauft haben. Siegler: Schultheiß und Gericht zu Kostheim (Gerichtssiegel)
Acc. 39/82 (GNM 5131)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.