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Die Bewegung im Kanton Dürkheim, Untersuchungsakten und Beweisstücke
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Oberlandesgericht Zweibrücken, Akten >> 10 Prozessakten und -urteile >> 10.02 Verhandlungen über den Aufstand in der Pfalz in den Jahren 1848/49 >> 10.02.06 Revolutionäre Bewegung im Kanton Dürkheim
1848-01-01/1851-12-31
Enthält u.a.: Anzeigen, Berichte, Anträge, Korrespondenzen etc. (Bl. 9 - 165, 498 - 504, 714 - 768); Korrespondenzen des Kantonalverteidigungsausschusses zu Dürkheim, überwiegend mit dem Bürgermeisteramt Friedelsheim (Bl. 21 - 68); Zeugenverhöre (166 - 362), Verhöre der an der Revolution aktiv beteiligten Personen (Bl. 363 - 462); Ermittlungsunterlagen gegen Dr. Klein, Zivilkommissär (Bl. 463 - 474); desgl. gegen seinen Nachfolger im Amt, Heinrich Hammel von Dürkheim (Bl. 475 - 497); desgl. gegen Albert Clement, sogen. Kantonskommandant und Obrist, angeblich aus Wien, wahrscheinlich aus Aschaffenburg (Bl. 505 - 550); desgl. gegen die Mitglieder des Kantonalausschusses und Kantonalverteidigungsausschusses von Dürkheim (Bl. 552 - 692); desgl. gegen den Demokratischen Verein in Dürkheim wegen Komplotts gegen die bestehende Regierung und beabsichtigter Einführung der Republik (Bl. 693 - 713)
darin: Mannheimer Abendzeitung, verantwortlicher Redakteur A. Münck, Verleger J. P. Grohe, Mannheim, Nr. 124, 30. Mai 1848, 43,5 x 28 cm (Bl. 376 -377); Ansprache an die Bewohner des Landkommissariats Neustadt. Bürger! (Betr. Vorstellung als Zivilkommissär, Anordnungen zur Steuererhebung und Rekrutierung), Hg.: Der Zivilkommissär Dr. Klein, Neustadt, 29. Mai 1849, Druck, 1 S., 30,5 x 21 cm (Bl. 45, 2. Ex. Bl. 464); Aufforderung. (Betr. Mahnung, die rückständigen Steuern zu bezahlen), Hg.: Zivilkommissär für den Kanton Dürkheim Hammel, Dürkheim, 4. Juni 1849, Druck, 1 S., 21 x 17 cm (Bl. 50a, 2. Ex. Bl. 476, 3. Ex. Bl. 689); Aufgebot zum Landsturm (Betr. Massnahmen zur Abwehr der Preußen beim Einfall in die Pfalz), Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Der Oberkommandant der Pfälzer Volkswehr und der Chef des Generalstabs, Plakat, 39 x 27 cm (Bl. 60); Bekanntmachung. (Betr. Bildung einer Wehrmannschaft in drei Abteilungen), Hg.: Der Landesausschuß, Kaiserslautern, 12. Mai 1849, 31,5 x 20 cm (Bl. 461); Bericht aus der Pfalz III, Kaiserslautern, 17. Mai 1849, lithogr. vervielfältigt, 33 x 20,5 cm (Bl. 680); Der Bote für Stadt und Land, Pfälzisches Volksblatt, verantwortlicher Redakteur N. Schmitt, Druck und Verlag J. Kayser, Nr. 95, Kaiserslautern, 15. Mai 1849, 4 S., 33 x 22 cm (Bl. 677f.); Decret ein Anlehen bei den vermögenden Bewohnern der Pfalz betreffend, lithografisch vervielfältigtes Rundschreiben, Hg.: Die provisorische Regierung der Rheinpfalz, Kaiserslautern, 26. Mai 1849, 3 S., 34 x 21,5 cm (Bl. 469f.); Der Demokrat, Hg.: Ludwig Kalisch, gedr. bei Joh, Wirth in Mainz, Nr. 11, 2. Juli 1848, 8 S., 31,5 x 23,5 cm (nach Bl. 768); Dürkheimer Wochenblatt, verantw. Redakteur Ch. Trautmann in Neustadt a.d.H., Verleger G. K. Gehrig in Dürkheim, Nr. 42, 25. Mai 1848, 30 x 21 cm (Bl. 378f.); desgleichen, Nr. 48, 2. Juli 1848, 4 S. (Bl. 700f.); desgleichen, Nr. 55, 9. Juli 1848, 4 S. (Bl. 702f.); Frankfurter Journal, verantwortlicher Redakteur J. A. Hammerau, Druck und Verlag Heller und Rohm, Nr. 184, 5. Juli 1848, zweite Beilage, 4 S., 34,5 x 22 cm (nach Bl. 768); Mitbürger! (Betr. Widerstände bei der Erhebung der Zwangsanleihe), Hg.: (Zivilkommissär) Hammel, Dürkheim, 6. Juni 1849, Plakat, 43,5 x 35 cm (Bl. 477); Das Ober-Commando sämmtlicher Truppen-Abtheilungen in Ludwigshafen an das Bügermeister-Amt * (Betr. dringende Mahnung an die Gemeinden, die bisher keine waffenfähigen Männer für den Kampf zur Verfügung gestellt haben), Hg.: Das Oberkommando Blenker, Ludwigshafen, 15. Mai 1849, 33 x 21 cm, 2 Bl. (Bl. 465f.); Organisationsdecret für die Pfälzer Volkswehr, Hg.: Die provisorische Regierung, Speyer, 19. Mai 1849, Druck, 2 S. (Bl. 31); Aufgedrücktes rotes Wachssiegel des Appellationsgerichtes der Pfalz (Bl. 421); Der Pfälzer Volksmann, ein demokratisches Kreuzerblatt, herausgegeben von mehreren Volksfreunden, verantwortlicher Redakteur B. Schifterling, Druck Ch. Trautmann; Probeblatt, Nr. 1, Neustadt a.d.H., 20. Mai 1849, 4 S., 30,5 x 21 cm (Bl. 683f.); Plauderstübchen, Beiblatt zum Boten für Stadt und Land, Verantwortlicher Redakteur N. Schmitt, Druck und Verlag J. Kayser, Nr. 36, 12. Mai 1849,4 S., 27 x 19,5 cm (Bl. 669f.); desgleichen, Nr. 37, 14. Mai 1849, 4 S. (Bl. 674f.); desgleichen, Nr. 41, 4. Juni 1849, 4 S. (Bl. 653f.); Programm des Edenkobener Demokratischen Vereins, Hg.: Der provisorische Vorsitzende F. A. H. Schneider, Edenkoben, 17. Juni 1848, Druck, 2 S., 35 x 22 cm (nach Bl. 768); Protest. ( gegen die Wahl eines Abgeordneten für die dem Landesverteidigungsausschuss in Kaiserslautern beizugebende Volksvertretung, Einladung zu einer Volksversammlung am 17. Mai 1849 auf dem Bahnhof zu Neustadt), Hg.: "Im Namen der heutigen Volksvertretung" I. V. Weber, K. Krumrey, Loose, G. Weiß und Dr. Klein, Neustadt, 15. Mai 1849, Druck, 1 S., 29,5 x 21 cm (Bl. 673); Tagesbefehl.( Betr. "letzte Aufforderung" an die Volkswehr in Neustadt, "auf jeden Trommelschlag" an dem Versammlungsort Marktplatz mit Waffen zu erscheinen, andernfalls "geschärfte Zwangsmittel" angedroht werden), Hg.: Der Platzkommandant Jung und Obristleutnant Friedrich Strasser, Neustadt, 13. Mai 1849, Druck 1 S., 14,5 x 21 cm (Bl. 506); Tagesbefehl. Hauptquartier Kaiserslautern am 14. Mai 1849 (enthält "Heeres-Ordnung"), Hg.: Fenner von Fenneberg, Oberkommandant der Pfälzer Volkswehr; der Landesausschuß, Druck, 1 S., 33,7 x 21,5 cm (Bl. 676)
Oberlandesgericht Zweibrücken
768 Bl.
Sachakte
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.