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Reparaturen und Verkauf des katholischen Pfarrhauses sowie des Pfarrgartens zu Siegen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.2. Stadt Siegen
1803-1815
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch des Pastors Schäfer um Übernahme einiger Kosten durch den Landrentmeister Schenck zu Siegen (1809); Gesuch des Ehrenpastors Heftrich zu Siegen um Auszahlung der Miete für seine Wohnung (1809); Reparatur des katholischen Pfarrhauses zu Siegen (1804); Korrespondenzen zwischen dem Fürstlich Geistlichen und Ehegericht, dem Landrentmeister und dem Unterdirektorium zu Siegen wegen des Verkaufs oder der Reparatur des katholischen Pfarrhauses (1803); Gesuch des katholischen Kirchenrates zu Siegen um Auszahlung der Hausmiete an die katholische Gemeinde von der ehemaligen Gendarmeriekaserne (1814); Begutachtung, Veranschlagung und Verkauf des katholischen Pfarrhauses und Gartens zu Siegen (1814-1815); Gesuch des Pastors Heftrich um Durchführung von Reparaturen an seiner Wohnung (1815); Gesuch des Johannes Loos zu Siegen um Erlaubnis der Verzinsung der Hälfte des Kaufschillings vom katholischen Pfarrhaus als Kapital am Exjesuitenfonds (1815). Korrespondenten u.a.: Pastor Schäfer (Siegen), Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Siegen), Schneider (Siegen), Landrentmeister Schenck (Siegen), Schreiner Johann Henrich Schuß (Siegen), Maurer Henrich Huppert (Siegen), Gutsbesitzer Johannes Ising (Siegen), Holzklau (Bürgermeister), Bürgermeister Trainer (Siegen), Kreer (Siegen), Conrad Weber (Siegen), Hermann Ley (Siegen), Conrad Hees (Siegen), J. F. Eberhard (Dillenburg), von Arnoldi (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.