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Zensur und Druckerlaubnis bzw. -verbot für diverse theologische Werke (ohne Aktenzusammenhang)
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HR I Fasz. 458 Nr. 24/2
GR Fasz. 787 Nr. 1
GR Fasz. 788 Nr. 14
GR Fasz. 789 Nr. 16
GR Fasz. 1215 Nr. 35
Staatsverwaltung 2866
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Kurbayern Bücherzensurkollegium >> 3. Spezialakten des Bücherzensurkollegiums >> 3.2. Zensur innerhalb einzelner Fächer >> 3.2.2. Theologie
1769 - 1798
Enthält:
- "Versuch, die Versetzung der begnadigten Menschen an die Stelle etc." (o. D.)
- "Die unbetrügliche[n] Kennzeichen der wahren Kirche etc." (1769)
- "Vaticinium caballisticum ..." (Verkaufsverbot; 1770)
- Johann Trithemius: "Unterricht, wie ein Priester leben soll" (1773)
- Andreas Zaupser: "Anmerkungen über das päpstliche Breve wegen Minderung der Feiertage" (1773)
- Franz Cavallari, kurfürstlicher Kammervirtuos: Psalm (1773, italienische Übersetzung; vgl. auch "Bücherzensurkollegium 770")
- 2 Gebetbücher: "Geistliches Baumgärtl" und "Andacht zum Herz Jesu" (1773)
- Anton Weishofer, Repetitor der Kirchengeschichte: "Die Reise in die Hölle oder Martin Kochem", Teil 2 (1780)
- "Wahrer und klarer Unterricht, den katholischen Glauben zu verteidigen" (1781)
- Joseph Maria Sigmund Züntl, Ingolstadt: Inaugural-Dissertation (1781)
- "Das kleine Leben Christi" (1784)
- "Handbüchel von der Nachfolgung Christi" (1784)
- 12 Gebetbücher, u. a. von Caspar Erhard, Martin v. Kochem, Joh. Bapt. Fackler und Johann Georg Koch (1784, 1785 und 1790)
- P. Thomas Weng und P. Sion Hofman, Professoren in Polling: "Positiones dogmaticae, historico-criticae ac hermeneuticae ex variis tractatibus" (1785)
- "Conspectus veritatum catholicarum" (theologische Thesen eines Franziskaner-Lektors, 1792)
- "Geschichte des Teufels" (1793)
- Jos. Berg, Lektor des Dominikanerklosters zu Landshut: "Sacramentorum novae legis pertractatio dogmatica, pastoralis et historica (1794)
- Mesangui, Abt: "Andachtsübungen gezogen aus der heil[igen] Schrift und aus den Gebethen der Kirche", a. d. Französ[ischen] übers[etzt] und neu bearbeitet von Jos[eph] Lauber, Wien 1796 (Bedenken wegen des darin enthaltenen Canon Missae in deutscher Sprache)
- "Merkwürdige Briefe des Papsts Clemens XIV (Ganganelli)" (1797)
- "Archiv" mit protestantischen und antikatholischen Texten (1797)
- vermutlich von einem der Speditionsämter eingereichte, 29 theologische Titel umfassende Bücherliste (1798)
Darin:
Zensurbescheinigung (besiegelte Originalausfertigung) des Sebastian Winkelhofer aus Ingolstadt für die Schrift "Erklärung der sonntäglichen Evangelien, ein Lehrbuch für den Bürger und Landmann" (1788)
32 Bl.
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Trithemius: Johann
Berg: Jos., Lektor des Dominikanerklosters in Landshut
Züntl: Joseph Maria Sigmund, Ingolstadt, Stiftskapitular zu Altötting
Erhard: Caspar
Koch: Johann Georg
Fackler: Johann Baptist
Weng: P. Thomas, Professor in Polling
Zaupser: Andreas, Hofkriegsrats-Sekretär
Cavallari: Franz, kurfürstl. Kammervirtuos
Hofman: P. Sion, Professor in Polling
Winkelhofer: Sebastian SJ, Präses des Ingolstädter Jesuitenkollegs
Weishofer: Anton, Repetitor der Kirchengeschichte
Kochem: P. Martin
Lauber: Jos[eph]
Mesangui: Abt
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.