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Hoff, August (Bestand)
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Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe H
Hoff, August, 1892-1971, Leiter des Kunstmuseums in Duisburg (1924-1933), Dozent an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf (1929-1932), Direktor der Kölner Werkschulen (1945-1957); Enthält u.a.: Künstlerischer Beirat der Vereinigten Werkstätten für Glasmalerei und Mosaik Puhl & Wagner, Gottfried Heinersdorff, Berlin-Treptow, Vereinigte Süddeutsche Werkstätten, München (1914-1925); Leitung des Kunstmuseums Duisburg: Reaktionen von Künstlern auf seine Entlassung im Jahre 1933; Werbetätigkeit für die Firma Wilhelm Derix, Werkstätten für Glasmalerei und Mosaik, Kevelaer (1938-1951), Tätigkeit für den Deutschen Verein für Kunstwissenschaft in Berlin (1942-1946), Leitung der Kölner Werkschulen (1945-1953); Manuskripte, Kataloge, Gutachtertätigkeit, Bescheinigungen, Empfehlungen, Zeugnisse für verschiedene Künstler (1943-1968); Tätigkeiten in Vereinen, Arbeitskreisen, Gesellschaften: Arbeitsgemeinschaft der Werkkunstschulen (1958-1965), Arbeitskreis für industrielle Formgebung (1953-1961), Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst e.V. München (1956-/1970), Deutscher Kunstrat e.V. (1954-1964), Deutscher Werkbund (1935), Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen - Gedok (1964-1965); Henry van de Velde-Gesellschaft: Schriftwechsel mit Mitgliedern, Protokolle (1959-1970), Rat für Formgebung, Darmstadt (1957-1959), Verein Freunde der Kölner Werkschule e.V. (1957-1968); Korrespondenz; Unterlagen zu Leben und Werk von Künstlern; Vorträge, Aufsätze, Schriften von Künstlern und Kunsthistorikern; Zeitungsausschnitte, Rezensionen, Kritiken; Fotos zur Person und Familie
Inhalt Blatt
I. Einleitung
1. Übernahme des Nachlasses 2
2. Ordnung und Verzeichnung 2
3. Benutzung 5
II. Lebenslauf August Hoffs 6
III. Archivalienverzeichnis 10
IV. Schriftenverzeichnis Hoffs 492
V. Abkürzungen 494
I. Einleitung
1. Übernahme des Nachlasses
Durch Vermittlung von Herrn Bernd Ernsting fand im September 1988 ein erstes Gespräch statt zwischen dem Leiter des Historischen Archivs der Stadt Köln und Herrn Hannes Hoff bezüglich einer Übergabe der nachgelassenen Papiere seines Vaters August Hoff (1892-1971), des ehemaligen Direktors der Kölner Werkschulen. Nachdem man sich über die Bedingungen für die Erschließung der Archivalien geeinigt hatte, wurde der Nachlaß am 16. Januar 1990 vom Archiv übernommen und unter Nummer 1850 accessioniert. Er erhielt die Bestandsnummer 1408.
Über die dauernde Aufbewahrung im Archiv wurde mit den Leihgebern eine schriftliche Vereinbarung getroffen (vgl. 417201-2, Bestand 1408).
2. Ordnung und Verzeichnung
Bei ihrer Übernahme befanden sich die Archivalien teils in Stehordnern, Schnellheftern, Mappen oder lagen - wie die meisten Fotos - lose in Kartons.
Die vielen einzelnen Briefe wurden alphabetisch nach Korrespondenzpartnern und innerhalb des Alphabets chronologisch geordnet. Schreiben von Personen, die eine Institution vertreten, sind unter dem Institutsnamen und, sofern diese an einen Ort gebunden ist, unter dem Ortsnamen abgelegt.
Die Zahl der eingehenden Briefe überwiegt. Antwortkonzepte beziehungsweise Durchschläge der Antworten Hoffs finden sich unter dem Namen des jeweiligen Empfängers.
Ungefähr ein Drittel der allgemeinen Korrespondenz stammt aus der Zeit vor 1945. Einem Brief Hoffs an Rechtsanwalt Joh. Geller vom 9.7.1950 (vgl. Akte 121) ist zu entnehmen, daß bei einer Hausdurchsuchung im Jahre 1938 sechs Ordner mit Korrespondenz von der Gestapo beschlagnahmt wurden.
Einige Briefe waren mit Anlagen angereichert. Sie wurden mit Ausnahme der Fotos dort belassen. Da diese die Korrespondenz zu sehr aufgebläht hätten und ohnehin der größte Teil den Briefen nicht mehr zuzuordnen war, bilden sie eine eigene Serie.
Aufgrund der Vereinbarungen mit den Leihgebern, die auf eine eingehende Erschließung der Schriftstücke Wert legten, erfolgte die Verzeichnung der Briefe nach Korrespondenzpartner, Datum und Hauptbetreff.
Für jeden Brief der allgemeinen Korrespondenz wurde eine Karteikarte mit folgenden Angaben angelegt:
Name des Absenders, Datum des Schriftstücks, Ort der Ausfertigung, Wiedergabe des Inhalts, Namen der genannten Personen und Stückbeschreibung.
Bedingt durch die Vielzahl der behandelten Themen geht die Beschreibung des Briefinhalts oft weit über den Hauptbetreff hinaus. Für Korrespondenzen, die sich auf ein einziges Thema beschränken, wurden Sammelregesten angefertigt.
Grundsätzlich sind alle in den Briefen vorkommenden Namen aufgeführt mit Ausnahme der Familienmitglieder, die meist nur im Zusammenhang mit Grüßen und guten Wünschen genannt werden.
Der Nachlaß enthält neben Familienfotos umfangreiches Bildmaterial vor allem zur christlichen Kunst und zum Kunsthandwerk des 20. Jahrhunderts.
Ein Teil der Bilder war bestimmt für die von Hoff geplanten, aber nicht abgeschlossenen Werke "Neues Kunsthandwerk in Deutschland" und "Werkkunstschulen, ihre Geschichte und ihre Aufgabe".
Da die Masse der Bilder lose und ohne erkennbare Ordnung in Kartons lag und nur ein kleiner Teil sich noch als Anlage bei den Briefen befand, konnten Fotos und Schreiben nur in seltenen Fällen miteinander verzahnt werden.
Ein Großteil der Fotos ließ sich mit Hilfe von Beschriftungen auf der Rückseite identifizieren.
Die Angaben beschränken sich in der Regel auf den Namen des Künstlers und den Werktitel. Vermerke zur Werkdatierung sind selten. Auf Formatangabe wurde verzichtet.
Die Namen der Fotografen wurden in einer gesonderten Liste erfaßt. Sie ist in der Registratur des Historischen Archivs unter dem Aktenzeichen 412101-2 (Best. 1408) greifbar.
Die Identifizierung der nicht beschrifteten Bilder erwies sich als sehr arbeitsaufwendig und zeitraubend.
In vielen Fällen gelang es, die Fotos mit Hilfe der vorliegenden Archivalien und der Literatur zu bestimmen.
Vor allem die Zeitschriften "Die Christliche Kunst" und "Das Münster", in denen Hoff viele Aufsätze veröffentlicht hat, waren dabei von großem Nutzen.
Einige Bilder ließen sich anhand des Fotoarchivs von Walter Dick identifizieren.
Von den ca. 2400 Fotos von 280 verschiedenen Künstlern konnten ungefähr 4/5 identifiziert werden.
Bilder von Kunstwerken, bei denen der Künstler sich nicht feststellen ließ, sind den einzelnen Kunstgattungen zugeordnet worden.
Hoffs Sammlung von über 1800 Diapositiven über Gegenstände der Architektur, Malerei, Bildhauerei und des Kunstgewerbes befindet sich seit 1965 im Rheinischen Bildarchiv.
Neben der Fotosammlung enthält der Nachlaß eine umfangreiche zweibändige Zeitungsausschnittsammlung, die chronologisch geordnet ist. Weitere im Bestand vorgefundene lose Zeitungsausschnitte wurden des schnelleren Zugriffs wegen thematisch abgelegt.
Hand in Hand mit der Verzeichnung wurden die wichtigsten konservatorischen Maßnahmen, d.h. die Umbettung und Entmetallisierung der Schriftstücke, vorgenommen. Akten, die sich in
Stehordnern beziehungsweise in Schnellheftern befunden hatten, wurden in die im Archiv gebräuchlichen Aktendeckel eingeheftet und damit fest formiert. Das nicht gelochte Schriftgut wurde in Aktenmappen eingelegt. Die bei der Ordnung entstandenen Einheiten erhielten eine laufende Nummer.
Für die sachliche Ordnung des Nachlasses boten sich die verschiedenen Tätigkeitsbereiche Hoffs an. Für die übrigen Unterlagen wurden vom Inhalt her Gruppen gebildet.
Nach Abschluß der Ordnungsarbeiten umfaßt der Bestand 6 Archivkartons mit Schriftgut, 4 Archivkartons und 5 großformatige Mappen mit Fotos, 2 große Bände mit Zeitungsausschnitten und 1 kleinen Karteikasten.
3. Benutzung
Für die Benutzung des Nachlasses zu Studienzwecken ist in jedem Einzelfall die Genehmigung der Leihgeber einzuholen von:
Herrn Hannes Hoff, Tiergartenstr. 23, 51145 Köln beziehungsweise Frau Gertraude Hoff-Mommer, Auf der Aspel, 50859 Köln-Widdersdorf
Nach dem Ableben der Leihgeber ist der Nachlaß für die allgemeine Benutzung frei zugänglich.
Das Findbuch schrieben Frau Elke Schinnen (Abschnitt A-H) und Frau Ursula Offermann (Abschnitt I).
Köln, im Dezember 1998
Wilkes
II. Lebenslauf August Hoffs
August Hoff wurde am 16. September 1892 in Forbach in Lothringen geboren. Seine Jugend und Schulzeit verbrachte er in Krefeld, wo sein Vater städtischer Forsthüter war. Dort machte
er 1912 an der Oberrealschule sein Abitur.
Von 1912 bis 1915 und von 1918 bis 1921 studierte er in Bonn zuerst Naturwissenschaften und dann Kunstgeschichte. 1921 beendete er sein Studium mit der Promotion zum Doktor der Philosophie.
Von Februar 1915 bis Dezember 1918 war er Soldat, zuletzt Sanitätsfeldwebel.
Hoff wuchs bereits als Student in seinen späteren Aufgabenbereich hinein.
1920 veranstaltete er die erste Ausstellung neuerer christlicher Kunst im Obernier-Museum in Bonn und hielt Vorträge in Museen und Museumsvereinen.
Im gleichen Jahr organisierte er eine Thorn Prikker-Ausstellung im Kölnischen Kunstverein und im Herbst 1921 eine solche in Rotterdam. 1924 legte er eine Monographie über Thorn Prikker vor und ein Jahr später eine weitere Studie über seine Bedeutung für die neuere Glasmalerei.
1921 wurde ihm vom Auswärtigen Amt die Vorbereitung der deutschen Abteilung auf der Weltausstellung in Rio de Janeiro 1922 übertragen.
1922 trug Hoff für den Kölnischen Kunstverein wieder eine Ausstellung neuer kirchlicher Kunst zusammen, die erstmalig die Probleme des protestantischen wie des katholischen Kirchenbaus seiner Zeit darstellte. Im gleichen Jahr gehörte er der Dombauhüttenkommission der Gewerbeschau in München unter Peter Behrens an.
1923 wurde er zum Leiter der Internationalen Ausstellung für Glasmalerei und Mosaik in der Orangerie des Potsdamer Schlosses bestellt.
Anschließend war er als wissenschaftlicher und künstlerischer Beirat der Vereinigten Werkstätten für Glasmalerei und Mosaik Puhl & Wagner, Gottfried Heinersdorff, in Berlin-Treptow tätig, wo die Entwürfe von Thorn Prikker ausgeführt wurden und Hoff unmittelbaren Umgang mit den Arbeiten des Künstlers hatte.
Nach dieser gründlichen Vorbereitung in Ausstellungstechnik und Kunsthandwerk wurde er am 1. Oktober 1924 zum hauptamtlichen Leiter des Duisburger Kunstmuseums und Geschäftsführer des dortigen Museumsvereins gewählt.
Sehr schnell richtete er sein Streben auf den Ankauf von einzelnen modernen Werken und förderte die Kunst der Gegenwart durch monatliche Ausstellungen, Vorträge und Führungen. 1925 organisierte er eine Lehmbruck-Ausstellung, die großen Anklang fand. 1926 gelang es Hoff, das bis dahin wenig bekannte frühe Werk von Wilhelm Lehmbruck, sowohl Zeichnungen als auch Malereien, für das Museum zu erwerben. Danach wurden auch mehrere Bildhauerwerke angeschafft. Somit legte er den Grundstein für die einzigartige Wilhelm Lehmbruck-Sammlung.
Neben seiner Tätigkeit als Museumsleiter bekleidete Hoff von Ostern 1929 bis Ostern 1932 die Stelle eines Dozenten an der Staatlichen Kunstakadamie in Düsseldorf.
Ehrenamtlich richtete er in Hagen das städtische Kunstmuseum ein und verwaltete es bis 1933.
Trotz seiner Verpflichtungen als Museumsdirektor und Lehrer entfaltete Hoff eine reiche Vortragstätigkeit im In- und Ausland und fand auch noch Zeit für Publikationen, so über "Christliche Mosaikbildkunst" (1925). Vor allem aber muß seine Monographie über Dominikus Böhm (1930) genannt werden.
Am 1. Oktober 1933 wurde er aus angeblichen Sparmaßnahmen nach § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus seinem Duisburger Amt entlassen. Da er nur 9 Jahre in Duisburg tätig war, bekam er keine Pension.
Für Hoff brach eine schwere Zeit an. Er widmete sich nun vor allem der gründlichen Ausarbeitung von früher begonnenen Studien, u.a. seiner Studie über Wilhelm Lehmbruck (Berlin 1936).
Seine Vorträge wurden mehr und mehr auf konfessionelle Vereine beschränkt. Die Reichspressekammer untersagte ihm 1938 das Schreiben von Kritiken aus politischen Gründen. Seine Tätigkeit bestand seitdem in der Beratung vor allem kirchlicher Auftraggeber, in Gutachten und in der Zusammenarbeit mit den führenden Werkstätten für Glasmalerei und Mosaik von Hein Derix in Kevelaer und Wilhelm Derix in Kaiserswerth.
Noch im November 1942 wollte ihm die Reichskulturkammer diese Tätigkeit aus politischen und weltanschaulichen Gründen untersagen.
Im Zuge der über ganz Deutschland ausgedehnten Aktion der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Aufnahme der aus Luftschutzgründen geborgenen Glasmalerein von historischem Wert wurde Hoff 1942 vom Deutschen Verein für Kunstwissenschaft die Betreuung des rheinischen Materials übertragen.
Im letzten Kriegsjähr war er vom 7. September 1944 bis zum 28. Juli 1945 zum Militärdienst verpflichtet und abermals als Sanitätsfeldwebel eingesetzt.
Der Wiederaufbau des total zerstörten Deutschland brachte Hoff eine dankbare Aufgabe. Am 1. September 1945 übernahm er die Leitung der Kölner Werkschulen, und 1946 wurde ihm außerdem der Titel eines Professors zuerkannt. In dieser Zeit war nicht nur das Unterrichtswesen am Boden zerstört, sondern auch die Gebäude lagen in Schutt und Asche. Für Hoff galt es, ganz von vorne anzufangen.
Zwölf Jahre, bis zum 30.September 1957, war er Leiter der Kölner Werkschule, und durch sein organisatorisches Geschick, die Berufung von bedeutenden Lehrkräften wie Dominikus Böhm, Ludwig Gies und Elisabeth Treskow sowie durch Ausstellungen und Publikationen gelang es ihm in wenigen Jahren, ihr weithin Ansehen zu verschaffen und sie zu einer der führenden Schulen für angewandte Kunst zu machen.
Bei seiner Verabschiedung 1957 wurde Hoff das große Bundesverdienstkreuz verliehen. Papst Pius XII. ernannte ihn im Dezember 1957 wegen seiner Verdienste um die Förderung der christlichen Kunst zum Ritter des Silvesterordens.
1963 wurde er zum ausländischen Mitglied der "Koninklijke Vlaamse Académie voor Wetenschappen Letteren En Schone Künsten van Belgie" (Brüssel) gewählt.
August Hoff starb am 16. Februar 1971 in Köln.
III. Archivalienverzeichnis Blatt
A Berufliche Tätigkeit 12
B Schriftstellerische Arbeit
I. Ausstellungskataloge, Monographien 15
II. Aufsätze, Vorträge 16
III. Entwürfe, Notizen zu Veröffentlichungen und Vorträgen 18
C Gutachtertätigkeit 19
D Tätigkeit und Mitgliedschaft in Vereinen, Arbeitskreisen
und Gesellschaften 22
E Korrespondenz
I. Allgemeiner Schriftwechsel 32
II. Schriftwechsel betr. Veröffentlichungen und Vorträge
1. Abgeschlossene Werke 295
2. Geplante Werke 298
3. Herausgebertätigkeit 300
4. Beiträge für "Das Münster" 301
5. Vortragstätigkeit 301
III. Schriftwechsel betr. Ausstellungen 302
IV. Schriftwechsel in Nachlaßangelegenheiten 304
V. Schriftwechsel fremder Personen 306
F Material zu Leben und Werk einzelner Künstler 307
G Skizzen von Malern und Architekten 307
H Sammlungsgut
I. Persönliche Erinnerungsstücke 308
II. Vorträge, Aufsätze, Schriften fremder Autoren 308
III. Zeitungsausschnitte
1. Aufsätze, Kritiken über Vorträge, Ausstellungen und
Veröffentlichungen Hoffs 312
2. Glasmalerei und Mosaik 407
3. Kirchenbau 408
4. Kölner Werkschulen 409
5. Künstler 410
6. Sonstige Zeitungsausschnitte 414
IV. Faltblätter zu Ausstellungen 415
V. Firmenprospekte 415
VI. Adressenkartei 416
I Fotografien
I. Familie
1. August Hoff 417
2. Eltern und Schwester 417
3. Ehefrau 417
II. Künstler 417
III. Kunstwerke (Künstler A-Z) 418
IV. Kunstwerke (Kunstgattungen)
1. Architektur 485
2. Bildhauerkunst 487
3. Malerei
4. Glasmalerei
5. Mosaikkunst
6. Graphik 490
7. Kunsthandwerk
a) Textilkunst 490
b) Keramik, Spielzeug 491
c) Schmiedekunst 491
V. Ausstellungen 491
V. Abkürzungen
Abb. Abbildung(en)
Aus f. Ausfertigung
beh. behändigt
bes . besonders
betr. betreffend
Bl. Blatt
ca. circa
D . Durchschlag
DGA Duisburger Generalanzeiger
dt. deutsch
DWB Deutscher Werkbund
eh. eigenhändig
eh.U. eigenhändige Unterschrift
engl. englisch
e.V. eingetragener Verein
färb. farbig
FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frfr. Freifrau
frz . französisch
gedr. gedruckt/e
gez . gezeichnet
Halbs. Halbseite
Hrsg. Herausgeber
hs . handschriftlich
Inh. Inhaber
Jg. Jahrgang
KNA Katholische Nachrichten Agentur
KR Kölnische Rundschau
KStA Kölner Stadtanzeiger
KUK Künstler-Union Köln
KV Kölnische Volkszeitung
KZ Kölnische Zeitung
MdL Mitglied des Landtages
ms. maschinenschriftlich
Ms. Maschinenschrift
N.F. Neue Folge
Nr. Nummmer
NRZ Neue Rhein Zeitung
NZ Nationalzeitung
o.D. ohne Datum
o.J. ohne Jahr
o.U. ohne Unterschrift
pers. persönlich
Pseud. Pseudonym
RMV Rhein-Mainische Volkszeitung
RP Rheinische Post
s. siehe
S. Seite
sign. signiert
SS Sommersemester
St. Sankt
TH Technische Hochschule
U. Unterschrift
u.a. unter anderem
unbez. unbezeichnet
WAZ Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WRM Wallraf-Richartz-Museum
Zs. Zeitschrift
z.T. zum Teil
Ztg. Zeitung
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.