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Gemeinde Otterstedt
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Enthält: Geschäftsordnung für den Rat der Gemeinde, 12.-17.01.1953 Neue Geschäftsordnung für den Rat der Gemeinde, 21.12.1964 Tod des Bürgermeisters Johann Schloen, 02.-03.07.1946 Bis zu den demnächstigen Gemeindewahlen führt der Beigeordnete u. Bür-germeister-Stellvertreter H. Holsten die Bürgermeistergeschäfte, 04.-15.07.1946 Eingabe Bürgermeister-Stellvertreters Holsten zu seinen Bezügen u. denen seiner Sekretärin u. Tochter, Anregung der Bestellung einer zweiten Schreib-kraft, Antwortschreiben des Oberkreisdirektors mit Hinweis darauf, dass lt. Militärregierung allgemein der Bürgermeister keinerlei Verwaltungsarbeit mehr leisten soll, Erwähnung der Beigabe einer Schreibhilfe für den Gemein-dedirektor, 17.-24.09.1946 Erneute Erwählung des Bürgermeisters Johann Mahnken u. des Stellvertre-ters Hinrich Runne, mehrheitliche Ablehnung eines Anschlusses an den Landkreis Rotenburg, 06.-07.12.1949 Abermalige Wahl der vorgenannten, 12.-20.12.1950, 04.-11.12.1951, Az.: 0/00/010-60-59 Wiederwahl des Bürgermeisters Mahnken u. des Stellvertreters Hermann Bartels, 08.-09.12.1953, 07.-08.12.1954, (auch Einsatz eines zweiten Beige-ordneten), 17.-18.05.1955 Mitteilung eines Walter Gerville, dass der bisherige Bürgermeister Johann Mahnken 25 Jahre ununterbrochen dem Gemeinderat angehört habe, Anre-gung einer Ehrung, Antwort, dass eine Anerkennung in diesem Sachverhalt nur durch die Gemeinde erfolgen könne u. dass es nach den Unterlagen un-eindeutig sei, ob Johann Mahnken andauernd Gemeinderatsmitglied gewe-sen sei (auch Benennung eines Claus Mahnken), 06.-17.04.1961, Az.: 00/060-10 Verpflichtung des Bürgermeisters Hinrich Müller auf gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten u. zur Verschwiegenheit, 09.03.1962 Bestellung des Müller zum Bürgermeister, des Heinz Blum zum 1. Beigeord-neten (auch Wahl eines weiteren Beigeordneten), 26.10.1964, 28.10.1968
Enthält: Antrag der Gemeindedirektorin Magdalene Holsten auf Entlassung, Zustim-mung zur Ernennung des Willy Roger zum Gemeindedirektor vorbehaltlich eines günstigen Ausganges des Entnazifizierungsverfahrens. Entlastungs-Zeugnis, Angaben für den Strafregisterauszug, dieser kann (wohl wegen der Herkunft des Roger aus Westpreußen) nicht eingefordert werden, Erfordernis der Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung, 12.06.-22.11.1947, Beurkun-dung der Anstellung des Roger, 05.02.1948 Erwählung des Hinrich Müller zum Bürgermeister u. Ernennung unter Beru- fung in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamter zum Gemeindedirektor, 22.-26.10.1964 Anführung einer für Hinrich Runne bereits vorher erfolgten urkundlichen Be-stätigung im Amt als Kassenverwalter, 08.02.1966, Az.: 00/023-03/0 Beabsichtigte Zusammenlegungen der Gemeindekasse mit der Verwaltung finden keine Zustimmung des Landkreises, 10.08.-02.09.1948, 07.10.-02.11.1954, abermals beschließt der Gemeinderat einer Vereinigung von Ge-meindekasse u. Verwaltung, beantwortend wird bemerkt, dass die anweisen-de u. die ausführende Stelle nicht in einer Hand zusammengefasst sein dür-fen, jedoch dürfe der Gemeindeangestellte, der die sonstigen Verwaltungsge-schäfte mit wahrnimmt, zum Kassenverwalter bestellt werden, wenn der Bür-germeister u. in Personalunion Gemeindedirektor die Kassenanordnungen unterzeichne. Berufung des Gemeindeangestellten Roger zum Kassierer, 22.11.-20.12.1956, Az.: 0/00/010-60/59 Beschwerde des Hilfsarbeiters Friedrich Busse (Narthauen) gegen die Ge-meindeverwaltung Otterstedt wegen Kündigung u. Vorenthaltung des Ur-laubsgeldes. Er sei vom Arbeitsamt Verden zur Mitarbeit bei dem vom Fi-nanzamt Verden gebildeten Schätzungsausschuss der Reichsbodenschät-zung für den Kreis Verden vermittelt worden. Schriftverkehr des Oberfinanz-präsidenten Hannover, des Regierungspräsidenten (Stade), der Gemeinde Otterstedt u. des Landkreises Verden, welcher keine Veranlassung findet, gegen die Gemeinde einzuschreiten. Busse habe nur Ansprüche gegen die Finanzverwaltung, welche im Wege eines arbeitsgerichtlichen Verfahrens festgestellt werden könnten, (26.03.-) 22.12.1949-05.06.1950, Az.: 0/00/020 Beschwerden des Gemeinderatsmitgliedes Krooß [Krooss] gegen die Ge-meinde Otterstedt, schwere Beschuldigungen u. Angriffe gegen den Woh-nungsausschuss, persönliche Vorwürfe u. Beleidigungen gegen den Gemein-dedirektor Roger, Pressebericht, Strafanzeige gegen den Gemeindedirektor wegen angeblicher Amtsunterschlagung, Nötigung u. Falschbeurkundung. Niederschrift über den Verlauf einer Aussprache, Antrag auf Vertagung einer Gemeinderatssitzung, Schwierigkeiten bei der Unterbringung von Flüchtlin-gen, Schlichtungsverhandlung im Streitfall zwischen dem Ortsvereinsvorstand u. dem Genossen Krooß, Ausführungen des Krooß in der Gemeinderatssitzung am 04.04.1950, Zeitungsartikel über tumultartige Szenen bei einer Flücht-lingsversammlung, 14.06.1949-18.07.1950, Az.: 0/00/010 Beschwerde des Steueramtes Bremen wegen Nichterledigung eines Amtshil-feersuchens an die Gemeindekasse Otterstedt auf Einziehung rückständiger Grundsteuern von der Frau C. H. Mahnken, 30.10.-23.11.1950, Az.: 0.00.010 Vorsprache u. Eingabe des Elektromeisters Heinrich Meyer wegen anschei-nender Benachteiligung bei der Auftragsvergabe, Bericht des Verwaltungs-ausschusses, Bitte an die Gemeinde, zukünftig die Verdingungsordnungen für Leistungen u. Bauleistungen zu beachten, 18.10.-16.11.1962, Az.: 00/010 Ermittlungssache aus der gesetzlichen Pflichtversicherung gegen Günther Cordes, Ausfüllung eines Fragebogens der Hannoverschen landwirtschaftli-chen Berufsgenossenschaft, 01.-10.02.1966, Az.: 00/082 Rechtshilfeersuchen der Hann. landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in der Veranlagungssache (Katastersache) des landwirtschaftlichen Unterneh-mens Johann Haltemann, 12.10.1966-03.04.1967, Az.: 00/082-22 Auskunftsersuchen der Berufsgenossenschaft für den Einzelhandel (Bremen) in Sachen Hermann Koldehofe „Avia Tankstation“,16.10.-11.11.1970, Az.: 00/022-90
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.