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Schreiben der Könige Carl XI. und Carl XII. (Originale und
Abschriften) Vol. X
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 1 Königliche Schreiben und Berichte von Gouverneur und Regierung an die schwedische Krone
1680-1711
Enthält: Königliche Schreiben von 1680 bis 1704 (mit Aktenverzeichnis), vorrangig an die Landesregierung, teils mit Antwortschreiben der Regierung und weiterer Korrespondenz, insbesondere zur Erhebung der Familie von Ow in den Reichsfreiherrenstand (1688), zur Unterstützung der verwitweten Gräfin Catharina Charlotte von Königsmarck durch die Regierung nach deren Umzug nach Stade/Agathenburg (1689), zur Reglementierung von Deputationen und Reisen nach Stockholm (1692), zu Pietismus und anderen schwärmerischen Lehren (1694/96), u.a. zu Vorwürfen gegen den Pastor Johann Faes an St. Wilhadi und deshalb entstandenen Streits (1694), zu unerlaubten Dispensverfügungen des Konsistoriums in Ehesachen (1696), zum Übertritt des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin zum Katholizismus (1697), zum Tod des Königs Carl XI. und Einrichtung einer Vormundschaftsregierung (1697), zur Charta Sigillata bzw. zum Stempelpapier (1698-1710), zur Arrestierung des Eisenschneiders Johann Balthasar Gräfenstein in Stade und Überführung nach Stettin (1698), zu Bestallungen und Auszahlung von Gehältern, Pensionen und Gnadengeldern, zu Verwaltungsangelegenheiten, u.a. zur Disposition der bremisch-verdischen Haushaltsmittel allein durch den Generalgouverneur (1681) und zu Reisekosten der Bedienten (1682), zu militärischen Angelegenheiten, zur Reduktion der donierten Güter, speziell zu Forderungen der Donatare an die schwedische Krone, zum Postwesen in Hamburg, zur Schenkung von Glocken, Messgewand und Altartüchern in Altkloster an die Admiralitätskirche in Karlskrona (1698), zum Nordischen Krieg und entsprechenden schwedischen Verordnungen (1700ff.), zur Unterstützung der Universität Greifswald und Verpflichtung der Landeskinder zum Studium ebenda (1702-1711, mit Regierungsprotokollen und Gesuchen von Studenten um Befreiung), zur Beerdigung der Landgräfin Eleonora Catharina von Hessen (1692), zur Einsetzung des Etatsrats Christoph Heinrich von Weissenfels als Kurator und Kanoniker im Stift Bassum durch die Äbtissin Sophie Amalie von Marschalck (1701), mit Anlagen, u.a.: Kaiserliches Schreiben an die schwedische Krone vom 3. September 1688 wegen Erhebung der Familie Ow in den Freiherrenstand; Regierungs-Patente zur strengen Reglementierung der Deputationen und Reisen nach Stockholm vom 18. Mai 1692; königliches Patent wegen schwärmerischer Lehren vom 6. Oktober 1694; königliche Verordnung wegen Gehorsams der niederen Bedienten gegen ihre Vorgesetzten vom 27. April 1696 (dt./schwed., Drucke); königliche Verordnung wegen Bestrafung derjenigen, die ohne Genehmigung den Bauern etc. Abgaben oder Wagenfuhren aufbürden, vom 25. April 1696 (dt./schwed., Drucke), sowie Regierungspatent vom 30. Juni 1696 zur Publikation der Verordnungen im Land; königliche Verordnung zur Charta Sigillata vom 11. März 1687; Verordnung wegen der Charta Sigillata oder Gestempelten Papiers in den Herzogtümern Bremen und Verden vom 16. März 1707, mit Erläuterung vom 19. März 1709 (Druckschriften); königlicher Befehl, dass alle schwedischen Untertanen, die in polnischen Diensten stehen, sich sofort von dort entfernen sollten, vom 3. April 1700 (Druckschrift, dt./schwed.); königlicher Schutz- und Versicherungsbrief für die Einwohner in Russland vom 3. Dezember 1700 (Druckschrift); Patent vom 28. Juli 1702 wegen Studiums der Landeskinder in Greifswald (Druckschrift)
Enthält: auch: Gedrucktes Patent der Landesregierung vom 28. Dezember 1680 wegen Forderungen an die schwedische Krone (mit Konzept und Korrespondenz der Regierung mit den Kommissaren in Pommern); gedrucktes Regierungspatent vom 12. Juni 1682 zur Bestätigung eines königlichen Patents vom 26. April 1682 wegen Vorbringens geringer Klagen vor Ort und nicht in Stockholm (schwed./dt., mit Konzepten); Korrespondenz der Regierung mit dem Fürsten Christian Albrecht von Holstein-Gottorf vom Februar/März 1690 wegen Besoldung der in Holstein stehenden Truppen (mit Anlagen); Korrespondenz des Kanzleikollegiums in Stockholm mit der Regierung vom August bis Oktober 1697 wegen des Schlossbrands in Stockholm und der dadurch vernichteten Akten, mit Verzeichnissen; Korrespondenz des Kanzleikollegiums mit der Regierung sowie der Regierung mit dem Etatsrat von Weissenfels in Bremen vom April bis Juni 1701 zur Aufbringung und Wiederfreilassung des stadtbremischen Schiffes "Nordstern" wegen verbotenen Handels in den kurländischen Häfen, mit beigefügten Patenten zu den Gründen und Ursachen, warum die schwedische Krone die kurländischen Häfen durch Kriegsschiffe eingeschlossen hat (lat., mit dt. Entwurf, o. D.); Korrespondenz des Kanzleikollegiums mit der Regierung vom Oktober/November 1701 wegen Siegelgestaltung in den schwedischen Territorien Bremen-Verden, Pommern und Pfalz-Zweibrücken; Korrespondenz der zur Verwaltung der Justiz in Schweden verordneten königlichen Räte mit der Regierung vom Dezember 1701 bis Juni 1702 wegen Gesuchs des Stockholmer Kaufmanns Gerhard Specht um Freigabe der beim Hamburger Kaufmann Marcus Friedrich Stenglin beschlagnahmten Gelder des Grafen Nils Bielcke und dessen Auszahlung an den Kaufmann Thomas Mannken in Hamburg, mit beigefügten Notariatsinstrumenten von 1698 und 1702 sowie Korrespondenz der Regierung mit dem Hamburger Notar Vincent Böhme
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:119479869:Bielke, Nils
Index-Gruppe: frei: GND:119160978:Carl XI., König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:118560123:Carl XII., König von Schweden
Carl XI., König von Schweden, Schreiben Carl XII., König von Schweden, Schreiben Ow, von, Familie, Reichsfreiherrenstand Königsmarck, Catharina Charlotte Gräfin von, geb. De la Gardie, Stade/Agathenburg Faes, Johann, Pastor, St. Wilhadi, Stade Gräfenstein, Johann Balthasar, Eisenschneider Eleonora Catharina, Landgräfin von Hessen, Beerdigung Weissenfels, Christoph Heinrich von, Etatsrat, Bremen Marschalck, Sophie Amalie von, Äbtissin, Bassum Christian Albrecht, Herzog von Holstein-Gottorf Specht, Gerhard, Kaufmann, Stockholm Stenglin, Marcus Friedrich, Kaufmann, Hamburg Bielcke, Nils Graf Mannken, Thomas, Kaufmann, Hamburg Böhme, Vincent, Notar, Hamburg
Mecklenburg-Schwerin, Herzog, Katholizismus Altkloster, Glocken, Kirchenornat Karlskrona, Admiralitätskirche Greifswald, Universität Bassum, Stift Stockholm, Schlossbrand, Aktenvernichtung Pfalz-Zweibrücken, Siegelgestaltung
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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