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Schriftwechsel des Kurt-Gerstein-Hauses, Berchum, zu Kurt Gerstein; N-O
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Enthält u.a.: Korrespondenz um Verbleib, Todesumstände und Rehabilitierung K.G.s u.a. zwischen Elfriede Gerstein und Martin Niemöller, 1964; zwischen Herbert Weißelberg und Martin Niemöller um Überlassung von "Gersteinania" aus dessen Besitz, 1965; um Überlassung derselben aus dem "Wilhelm-Niemöller-Bestand" des LKA Bielefeld, 1965; mit Mille Nieuwenhuizen um die SFB-Sendung "Die Geschichte eines extremen Gewissens" über K.G., 1968; Schriftwechsel zwischen Elfriede Bensch (spätere Gerstein), Martin Niemöller und Otto Wehr um die Verhaftung K.G.s, 1936; Jugendpädagogisches Rundschreiben an die Teilnehmer des Jugendbibelkreises, 1936; Beschwerdebrief K.G.s an die Gestapo Dortmund wegen unangemeldeten Durchsuchens des Jugendheims Berchum durch HJ und Gestapo, 1935; Lebenslauf Cesare Orsenigos, Nuntius des Papstes in Berlin 1930-1946; Leumundszeugnis Göran von Otters für K.G., 1966; Gesprächsprotokoll Göran von Otter und Pierre Joffroy, 1967; Zeitungsausschnitte zum Ruhestand, zum 75. Geburtstag Martin Niemöllers, 1967; Geburtsanzeige Arnulf Gerstein, 1939; zu NS-Kriegsverbrecher-Prozessen
Darin: Photo: Cesare Orsenigo lauscht der ersten Radiorede des Papstes Pius XII im Februar 1941;
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.