Christoph Ullrich von Pappenheim-Gräfenthal, Reichserbmarschall, setzt seinen letzten Willen auf, nachdem er bereits in seinem Testament vom 10. März 1596 seine Schwester Anna verehelichte Zedtwitz zu Kriegsreuth als Universalerbin eingesetzt hatte sowie nach deren Tod deren Tochter Anna Maria, Ehefrau des Hans Thilo von Trotha. Diese erben seine fahrende und liegende Habe in und außerhalb der Herrschaft Gräfenthal, ausgenommen dasjenige, was seiner Frau in dem Testament und in der Leibgedingeverschreibung ausgesetzt wurde. Im Falle des Verkaufs sollen diese Güter seine namentlich genannten Vettern und Agnaten der Linien gemäß der am 3. März 1577 und am 1. Oktober 1582 geschlossenen Rezesse erhalten. Für den Fall des Todes der genannten Erben und ihrer Nachkommen bestimmt er Adam und Hans Christoph von Wallenrodt, Söhne seiner Base Dorothea von Tettau geborene von Wallenrodt. Im übrigen sollen alle Punkte des früheren Testaments gelten. Als Testamentsvollstrecker bestimmt er Georg von Vippach und Veit Ulrich von Könitz zu Eyba.- Vermerk über die Testamentseröffnung in der Wohnung von Wolf Albrecht, Stadtrichter und Gastwirt zu Saalfeld, am 7. Februar 1600 zwischen 10 und 11 Uhr vormittags.- Es werden weitere Personen und Zeugen genannt.