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Streit um die hochverschuldete Erbschaft der Maria Alexandrina Waldbott zu Gudenau von ihrem Vater Maximilian Hattard Waldbott zu Bassenheim, kurköln. Obersten Hofmarschall, und ihrem Bruder Josef Clemens Waldbott. Der Kläger ist bereit, für die Schulden der Allodialerbschaft nach der Reihenfolge der Beklagtenansprüche aufzukommen. Hinsichtlich der ererbten Lehnsgüter, auf deren Lehnssukzession seine Gattin beim Tod ihres Vaters verzichtet hatte und worunter sich Mannlehen befanden, verklagt er den Graf von Nesselrode und die Grafen von Leerodt als Deszendenten der Petronella Waldbott zu Gudenau (Namen in Q 51), ferner die Nachkommen der verwitweten Frau von Westerholt zu Lembeck (Namen in Q 254 f.), der Tante (Vaterschwester) seiner Gattin, und den Grafen Franz Karl Waldbott zu Bassenheim, die Erbschafts- und Präferenzansprüche geltend machten und den Rechtsstreit begonnen hatten, auf Darlegung ihres Präferenzrechtes, auf Darlegung und Beweis ihrer Forderungen und auf Beistand in diesem Prozeß. Er wirft ihnen insbesondere vor, die Erbschaft der Lehnsgüter zu beanspruchen, ohne für die Ableistung der Schulden aufkommen zu wollen. In diesem umfangreichen Liquidationsverfahren treten die waldbott-gudenauischen Gläubiger mit Einzelklagen auf, so daß der Prozeß aufgrund der einzeln aufgeführten Obligationen genaue Informationen zu den Personen der Gläubiger, zur Höhe und Art der Schulden und zu den belasteten Gütern sowie genealogische Angaben zu den Waldbott von Bassenheim zu Gudenau enthält.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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