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Streitsache des Justizrats Valentin Löwenfels gegen den
Vogt in Cappel und Spieka, auch die Schleusenannehmer, wegen
einer auf dem Cappeler Deich errichteten Schleuse und deren
Bezahlung
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Streitsache des Justizrats Valentin Löwenfels gegen den
Vogt in Cappel und Spieka, auch die Schleusenannehmer, wegen
einer auf dem Cappeler Deich errichteten Schleuse und deren
Bezahlung
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 11 Die Angestellten beim Justizkollegium und Hofgericht >> 2.2 11 11 2 Justizräte und Hofgerichtsassessoren
1666-1668
Enthält: Gesuch Löwenfels' an die Regierung vom 20. September 1666 um ein Strafmandat gegen Vogt und Schleusenannehmer wegen Beeinträchtigung seiner Bedienten, auch Pfändungsandrohung auf seinem Wohnhof, mit nachfolgendem Strafmandat vom selben Tag; Gesuche der Schleusenannehmer vom 9. Oktober und 19. November 1666 um ein Mandat an Löwenfels wegen Zahlung gemäß Vertrag (mit Anlage: Vertrag zwischen Löwenfels und den Schleusenannehmern vom 20. Mai 1666 zur Erbauung der Schleuse) und um Zitation Löwenfels' und der Zimmerleute; Vernehmungsprotokoll vom 13. Dezember 1666 (mit Anlagen); Bescheid der Regierung vom 13. Dezember 1666; Gesuch der Schleusenannehmer an die Regierung vom 17. Dezember 1666 um Kautionsstellung durch die Zimmerleute, mit nachfolgenden Mandat der Regierung an die Zimmerleute vom 18. Dezember 1666; Gesuche des Vogtes zu Cappel und Spieka an die Regierung vom 28. Januar 1667 und 3. Februar 1668 wegen des Strafmandats und der Rechte des Justizrats Löwenfels auch: Schreiben des Hinrich Becker aus Salzhausen an den Amtssekretär Georg Schacht in Rotenburg vom 11. Oktober 1666 wegen Pflichten der Rotenburger Meier hinsichtlich des Wiederaufbaus der Festung Winsen/Luhe, auch der Bothmer'schen Meier zu Lauenbrück hinsichtlich der Schanzen- und Kriegerdienste
Verzeichnung
Musculus von Mausen (Löwenfels), Valentin, Justizrat u. Hofgerichtsassessor Becker, Hinrich, Salzhausen Schacht, Georg, Amtssekretär, Rotenburg
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.