Vor dem Emdener Rat bekennt der Emdener Bürger Roleff Dincklage für sich, seine Frau Ebba und ihre Erben, dass sie von den Kirchenvögten der Großen Kirche, den Ratsverwandten Rembert Friese und Samuel van Wingen sowie Lucas Mayartt und Wolter van Dincklage ein Kapital von 300 Gulden empfangen und dafür zum Besten der Kirche eine jährliche Rente von 24 Gulden jeweils am St. Peterstag an die Kirchenvögte zu zahlen haben; er setzt als Unterpfand sein Haus am Delft, zwischen den Häusern der Gese van Ruell und des Albert Plagge befindlich, ein und vereinbart eine beiderseitige Aufkündigungsfrist von einem Vierteljahr. Abschrift auf Papier Protokollextrakt mit Unterschrift des Sekretärs Eilard Folckers