Heinrich Johann von Schenking zur Wyck und Ehefrau Anna Magdalena von Herding bekunden, nachdem ihre verstorbenen Eltern Heinrich von Schenking und Agnes Richmodt von Lieskirchen dem münsterischen Stadtgerichtsprokurator Bernhard Werden und Ehefrau Anna Berning 1637 April 11 für 150 Reichstaler eine Rente von 9 Reichstalern verkauft haben, die nach dem Tode der Käufer an Lic. jur. Bernhard von Wiedenbrück, fürstlich münsterischer Geheimer Rat, fiel, daß Henrich Rhemmen, Sacellan zu St. Martini, als Rektor der Vikarie SS. Anthonii et Bartholomaei zu St. Servatii mit Zustimmung des Collators Rudolf von der Tinnen zu Ebbeling und der Eheleute Schenking aus den von dem von Akenschock zu Amelsbüren eingelösten Geldern 150 Reichstaler geliehen und damit die obige Schuldverschreibung eingelöst hat. Siegelankündigung und Unterschriften der Eheleute. Uff Paschen avendt.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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