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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_023
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
1954 - 1985
Die Akte besteht aus Geschäftskorrespondenz mit Kunsthändlern, Privatkunden und Verlagen, die unter dem Buchstaben "S" abgelegt wurden. Auf Grund ihres Umfangs wurde sie bei der Bearbeitung in Teil A und B unterteilt.
Teil A:
Neben Rechnungen, Lieferbestätigungen, Leihanfragen enthält dieser wie auch Teil B vor allem Verkaufsangebote der Galerie Hertz.
Unter den Unterlagen befinden sich:
- Anfrage Hertz an den Verlag Severin und Siedler, Berlin zum Druck des Manuskripts "Kunsthändlerjahre 1931 - 1981"
- Picasso-Postkarte aus dem Frankreichurlaub der Nichte Suzy
- Korrespondenz mit Eva und Hein Stünke, Köln, von 1962 bis 1987 u. a. zum Werksverzeichnis der Ölbilder Ernst Wilhelm Nays, bearbeitet von Aurel Scheibler, beigefügt wurde eine Artikelkopie "Das Geschäft mit der Kunst" von Stünke, zu gemeinsamen Überlegungen zur Realisierung Hertz' Buchprojekts "Kunsthändlerjahre", zum Verkauf einer Uhlmann Plastik, Picasso Ver- und Ankäufe;
- Korrespondenz mit Dr. Bernhard Sprengel mit Verkaufsangebot eines Werkes Heiligers für das Museum, einer Anfrage zur Papierqualität der Picasso Graphik "Minotauromachie" und die Verkaufsvereinbarungen für Sprengels "Homme et femme nue" von Picasso
- Korrespondenz mit der Galerie Rudolf Springer Berlin, beigefügt die Todesanzeige Julius Springers, Verkaufsangebote und Leihanfragen hauptsächlich zu Picasso und Nay.
Teil B:
Die Akte setzt die Sammlung der Korrespondenz mit Kunsthändlern, Privatkunden und Verlagen unter dem Buchstaben "S" fort. Auf Grund ihres Umfangs musste die Akte während ihrer Bearbeitung zweigeteilt werden, weshalb die Ablagen mit der Fortführung der Korrespondenz zur Galerie Springer in Berlin beginnen. Zumeist setzt sich die Geschäftskorrespondenz aus Lieferbestätigungen, Rechnungen, Leihanfragen und Verkaufsangeboten und -abschlüssen zusammen.
Darunter befinden sich:
- die Fortsetzung der umfangreichen Korrespondenz mit der Galerie Springer in Berlin von 1954 bis 1983, hier v. a. zu den Künstlern Laurens und Nay; Mittelung über den Tod Henri Laurens vom 12.05.1954; Korrespondenz zur gemeinsamen Wanderausstellung Max Ernsts, darunter Preisabsprachen und -regelungen;
- die Geschäftskorrespondenz mit der Galerie Iris Eckert, Kampen/Sylt, v. a. zu Picasso-Grafiken
- die meist handschriftliche Geschäftskorrespondenz von Iris Sprotte der Kleinen Galerie, Kampen/Sylt, zahlreiche Konsignations-Nota Hertz' zu Picasso-Grafiken, Fotopostkarte der kleinen Galerie.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Der Spiegel, Galerie, Eva und Hein Stünke: Köln
Die Kleine Galerie, Kampen/Sylt: Iris Sprotte
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Holtmann, Galerie: Köln
Kahnweiler, Daniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Springer, Galerie Rudolf: Berlin
Sydow, Galerie: Frankfurt am Main
enthält Künstler/innen:
Arp, Hans
Baumeister, Willi
Calder, Alexander
Castillo, Jorge
Dichgans, Christa
Ernst, Max
Giacometti, Alberto
Heiliger, Bernhard
Laurens, Henri
Léger, Fernand
Masson, André
Matta, Roberto
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Oelze, Richard
Picasso, Pablo
Schlemmer, Oskar
Sonderborg, K. R. H.
Tal-Coat, Pierre
Tübke, Werner
Uhlmann, Hans
enthält Sammler/innen:
Berggruen, Heinz
Bousquet, Joe
Bright, Beverly Hills
Gaffé, René: Brüssel
Seitz, Prof. Gustav: Hamburg
Selinka, Peter: Ravensburg
Sello, Dr. Gottfried: Hamburg
Silberhorn, Ilonka: München
Spieker, Dr. Jürgen: Essen
Sprengel, Dr. Bernhard: Hannover
enthält Museen/Institutionen:
Bremen, Kunsthalle
Köln, Museum Ludwig (Aurel Scheibler)
Krefeld, Museum Haus Lange
Mannheim, Städtische Kunsthalle
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Bremer Landesbank: Friedrich Selchert
Busse, Walter (Der Spiegel)
Cantz'sche Druckerei: Stuttgart
Grohmann, Prof: Berlin
Grabo-Stevenson
Haftmann, Werner
Nay, Elisabeth
Prinzessin zu Solms-Braunfels: Bad Wiessee
Seiler, Nora: Hannover
Siemens Aktiengesellschaft: Erlangen
Sommer, Achim: Bonn
Südwestdeutsche Verlagsanstalt: Mannheim
Südwestdeutsche Zeitung: Doris Schmidt
Verlag Severin und Siedler: Berlin
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.