Graf Johann von Katzenelnbogen bekundet, daß er den Gebrüdern Henne, Friedrich und Konrad Breder von Hohenstein zu Burglehen folgende Güter verliehen hat: 1/3 an 14 Schilling Pfennig aus der Bede zu Dörsdorf, 1/3 an 8 Malter Korn zu Singhofen, von denen eins dem Schultheißen daselbst gehört; 1/3 an 8 Malter Hafer zu Dörsdorf, von denen eins dem Schultheißen daselbst wird, 1/3 an 2 Pfund Gülte auf der Wiese, die Eberhard Scherer hat hinter seiner Mühle, 1/3 an dem Sitzigenrode, das Medem und Zehnten gibt, 1/3 an Ospern Haus, Garten und Wiese zu Katzenelnbogen, wovon Schalrappen Erben 30 Pfennig von ihrem Garten bei Henchens Hof geben, 25 Pfennig Henne Schrichman gibt, ferner eine Wohnung zu Katzenelnbogen auf der Burg und im Tal im Garten jenseits des Baches, den Wiesenfleck zwischen den vorgenannten Henchen und Frau Getzen, das alles Burglehen zu Katzenelnbogen ist, ferner eine Wiese halb auf der Wede unter dem Enckelsknoden, 10 Schilling halb von der Holzbede zu Kemel, die armen Leute halb, die Richwin von den Erben auf der Aar und darum sitzen hat, das Gut halb in Kiedricher Mark und dazu anderthalb Gulden Gülte von dem Schultheißen zu Laufenselden. Jene Gebrüder sollen dafür Burgmann zu Katzenelnbogen sein. Siegel des Ausstellers.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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