Sigmund Frum zu Bröckingen schwört Urfehde nach Entlassung aus dem Gefängnis des Schenken Wilhelm, in das er kam, "weil er aygens mutwyllens in der aufrurischen Handlung so sich kurz vergangen Zeit begeben hat zu den Bauern, die da wider ihre Herrschaften Oberkaiten und ander gezogen, freuenlich gehandelt und emport, ihnen zugeloffen, hilff Rath und Beistand gethan und hierinnen vor etlichen andern wyder den wohlgeborenen Herrn Wilhelm, Herrn zu Limpurg, des Römischen Reichs Erbschenken, als meinen rechten erblichen und naturlichen Herrn anhengigk gewest, auch die Pflicht, damit ich seynen Gnauden vormals verwandt gewest bin, in vergessen gestellt und darüber den aufrurischen Bauern ander Pflicht und Eid gethan, darumb ich in seiner Gnaden Gefängnis gekommen und etlich Tag darin gelegen bin". Bürgen: Caspar und Hans Schilling, Bürger zu Gaildorf, Georg Gentner, Mathis Hirt, Mülcontz, Peter Wolflyn zu Münster, Zurn Vtz, Schneider Mertin, Wecker Enderlin, Lenz Wenzer, Grauen Hans zu Bröckingen, Ziegelhans, Jörg Redlin zu Altschmidelfeld, Peter Rudolf, Zoll Bartel, Maier Enderlin, Leo Müller, Hof Lenhart zu Großaltdorf, Andres Grau zu Kleinaltdorf, Peter Henslin zu Eutendorf.