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Verpachtung und Bewirtschaftung des herrschaftlichen Vorwerks zu Lohe
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a. Gesuch der Hüttenbedienten zu Lohe um pachtweise Überlassung des siebenten Teils der Loheschen Hofgüter (1786-1787); Gesuch der Hofpächter Franz Gärtner, Philipp Bender und Benedikt Gärtner zu Lohe um Pachtverlängerung und Festsetzung der Pachtbedingungen (1787-1788, 1796); Abschrift des Pachtkontrakts mit den Hofpächtern Franz Gärtner, Philipp Bender und Benedikt Gärtner zu Lohe vom 02.12.1788; Untersuchung des Aufenthalts verdächtigen Gesindels in einem unweit zu Lohe gelegenen Haus auf dem so genannten Schafstall (1788); Gesuch des Justus Henrich Müncker zu Burgholdinghausen um pachtweise Überlassung des Vorwerks zu Lohe (1788); Zusammenstellung eines Inventars über das herrschaftliche Vorwerk zu Lohe (1789); Abteilung und Ausgleichung der Hüttenbedienten zu Lohe mit den dortigen Hofpächtern wegen des Hofguts (1789); Abschrift einer Verfügung der Rentkammer zu Dillenburg vom 16.10.1756 wegen der Vergütung der Hofpächter für vorgenommene Verbesserungen; Berichte und Gutachten über die Vererbleihung des herrschaftlichen Hofguts zu Lohe oder dessen Überlassung als Erb- oder Temporalpacht auf 16 Jahre (1792-1794); Gesuch der Gemeinde Müsen um Vererbleihung des Hofguts zu Lohe (1794); Gesuch des Loheschen Hammermeisters Philipp Henrich Stahlschmidt zu Ferndorf um Erbauung eines neuen Hauses und eines neuen Reckhammers auf deren Teil des Hofguts zu Ahe (1798); Gesuch des Johannes Limper zu Oberfischbach um Beibehaltung seiner bisherigen Wohnung auf dem Loher Schafstall (1800); Bereitstellung einer Wohnung für die beiden Stahlschmiedemeister Wilhelm Stahlschmidt und Jacob Irle zu Ferndorf, Ankauf eines Loheschen Pächterhauses und dessen Umbau zu einer Wohnung sowie Abmessung des neunten Teils des herrschaftlichen Hofguts zu Lohe, mit Vermessungsverzeichnis (1800); Abschrift eines Entwurfs der Pachtbedingungen vom 24.10.1789. Korrespondenten u.a.: Rentmeister A. Vollpracht (Hilchenbach), Dapping (Dillenburg), Hofpächter Franz Gärtner (Lohe), Gerichtsschöffe Johann Friedrich Klein (Ferndorf), J. Heilmann Jung (Lohe), Rentmeister Diez (Hilchenbach), Amtmann Schenck (Hilchenbach), Heusler (Dillenburg), Gerichtsschöffe Müncker (Ferndorf), Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Feldmesser Johannes Kocher (Osthelden), Käuffer (Netphen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.