Ludwig [VIII.] d. Ä. Graf zu Öttingen verkauft auf den Ratschlag seines Rats und mit Zustimmung seines Bruderssohns Graf Ludwig [X.] von Öttingen d. J. Bruder Marquard dem Zöllner von Rotenstein, Komtur des Hauses zu Mergentheim und dem Konvent daselbst DO um 4.100 lb hl Burg und Feste Kapfenburg bei Lauchheim (Lauchen), den Weiler Hülen (Hülwe) und das Dorf Waldhausen (ze Walthusen) samt dem Kirchensatz daselbst und samt allen ihren Rechten und Zugehörden, ferner den Kirchensatz zu Ebermergen (Ebermeringen) samt allen seinen Zugehörden und den großen und kleinen Laienzehnten in der Pfarrei Ebermergen, freies, lediges, unvogtbares Gut und rechtes Eigen. Er verspricht Fertigung nach Landes- und Eigensrecht und setzt als zum Einlager in der Stadt Nördlingen verpflichtete Bürgen Herrn Herdegen von Katzenstain, Herrn Eberhard von Emmershoven, Herrn Heinrich von Dyemenstain, Herrn Sifrid von Pfaulhein, Herrn Hans von Seggendorf gen. Aberdar, Herrn Chunrad von Hürnhein d. Ä., Herrn Rudolf von Pfaulhein gen. von Lippach, Herrn Wilhalm von Eglingen, Herrn Geörg den Schenck vom Stain, [alle] Ritter, Chunrad den Bütz, Friedrich von Snaytberg, Chunrad von Ketz, Hans von Elrichshusen, Eberhard von Emmershoven gen. der Kircherr, Gerung von Emmershoven und Walther von Elrichshusen, Edelknechte. Leisten die Bürgen nicht, können die Käufer sie zwingen. - Graf Ludwig [X.] d. J. bekundet, daß der Kauf mit seiner Zustimmung erfolgt ist.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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