Heribert II, Abt zu Werden, bekennt: Ein Ministerial seiner Kirche,
Godefridus, Sohn des Lingerus de Hertbeke, habe bei ihn um Verleihung
derjenigen officia seu villicationes nachgesucht, welche derselbe über die
Güter der Propstei, nämlich in Karlestorpe, Wulverstorpe, Reinoldesthorpe,
Wegersleve, Hertbeke, Tumersthorpe, Nienstede, in klein Hamersleve, in Groß
und Klein Hozensleve, Rolstede, Algodestorpe, Sceninge, Uppelinge und in den
nördlich liegenden Dörfern, sowie über einige andere, zu gewißen Officien
bestimmte Güter der Kirche von seinem (des Abts) Vorgänger beseßen. Es sei
ihm jedoch wegen des großen und unerträglichen Schadens, welchen er der
Kirche zugefügt, die Verleihung solcher villicationes seu officia
verweigert, die dagegen, auf Bitten des Conventes in Wurtsen und Helmenstat,
und nach Rath und Beistimmung der Ministerialen der Kirche, dem Propste
übertragen worden. - sine anno et die ca 1209 - (Mit zwei sehr beschädigten
Siegeln) Zeugen: Gerhardus, Propst; Godefridus, Prior; Adolfus, cellerarius;
Hartmannus, Pförtner; Bruno; Alardus; Adolfus; Gerhardus; Gerhardus,
Capellan; Symon; Gerhardus; Hermannus; Walako; Wernerus; Everhardus;
Gerhardus; Hermannus; Philippus; Everhardus, sacerdos de fonte; Lambertus,
Priester der Neuen Kirche. In Helmstedt: Bernhardus, prior; Johannes
praepositus; Gevehardus, cellerarius; Wighardus; Bertrammus; Rabertus,
custos; Frithericus; Israel; und der ganze Convent; Frithericus, Propst von
Marienburg; Arnoldus, Priester zu St. Stephani; Tiderikus de Bruke;
Hermannus de Altena; Hermannus de Hertbeke; Conradus de Wereberge; dann die
Ministerialen in Wertsen: Wezelinus, advocatus; Gerlacus u. Reinhardus,
dessen Brüder; Erenfridus, Truchsess; Thelmarus, Schenk; Wezelinus,
Kämmerer; Johannes, Marschall; Werenbertus und dessen Sohn Ludolfus;
Bernhardus crampo; Helyas sculer; Liudolfus de Scaphen; Symon und dessen
Bruder Swether; Bruno de Swerthe; in Helmstedt: Engelbertus de Lellenhem;
Godefridus und dessen Bruder Stephanus; Udo, villicus, u. mehrere
Andere.