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Heiratsakten des Herzogs Franz Julius von Sachsen-Lauenburg und der Herzogin Anna von Württemberg
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 80 Herzogin Agnes von Sachsen-Lauenburg (1592-1629)
Herzogin Agnes von Sachsen-Lauenburg (1592-1629) >> Unterlagen zu Herzogin Anna von Sachsen-Lauenburg
1619-1620
Enthält:
1. Schriften betr. die der Heirat vorausgehenden Verhandlungen und die Reise des Herzogs Franz Julius nach Württemberg. Von 1619-1620. Nro. 1-9
2. Morgengabsverschreibung Herzogs Franz Julius zu Sachsen gegen S. F. Gemahlin wegen 6000 Thlr. und daher fallender 300 Thlr. jährlich auf Martini samt noch 200 Thlr. jährlicher Addition d. d. 15. Mai 1620. Orig. Papier mit der Unterschrift und dem aufgedr. Siegel des Herzogs Franz Julius
3. Geheiß- und Huldigungsbrief des Herzogs Franz Julius zu Sachsen an die Beamten und Untertanen des Guts Ancker auf begebenden Fall S. F. Gemahlin gehorsam und gewärtig zu sein d. d. 14. Mai 1620. Orig. Papier, mit der Unterschrift und Siegel wie oben
4. Verschreibung der Prälaten und Landschaft in Württemberg die Verzinsung und Erstattung des Heiratsgutes von 32000 fl. betr. d.d. 16. Mai 1620. Konzept, dabei 4 Sortenzettel der von einzelnen Städten etc. gelieferten Summen 1. über 16000 fl., 2. über 3000 fl. von der Stadt Tübingen, 3. über desgl. von Nürtingen und 4. desgl. von Stuttgart
5. Quittung um beschehene Abfertigung der Herzogin Agnes von Sachsen d. d. 26. Mai 1620. Konzept
6. Inventarium über der Herzogin Agnes von Sachsen-Lauenburg Schmuck an Halsbändern, Ketten, Kleinodien, Ringen, Kleidern und dergl., sowohl was sie vor der Ehe gehabt, als was ihr bei der Hochzeit verehrt worden d. d. 30. Mai 1620. Orig. Papier mit den Unterschriften der Herzoge Johann Friedrich von Württemberg und Franz Julius von Sachsen, sowie der Herzogin Agnes, desgl. den aufgedrückten Siegeln der beiden ersten. Dabei 2 Kopien
Umfasst Besitz, den Agnes mit in ihre Ehe gebracht hat, Geschenke ihres Gemahls Herzog Franz Julius von Sachsen, ihres Bruders Herzog Johann Friedrich, dessen Ehefrau Herzogin Barbara Sophia, des Markgrafen Friedrich von Baden nebst Gemahlin, ihrer Brüder Herzog Julius Friedrich, Herzog Friedrich Achilles und Herzog Magnus, ihrer Mutter und ihrer Schwiegermutter, ihrer Schwester Herzogin Anna sowie ihres Schwagers Herzog Joachim Sigmund von Sachsen. Das Inventar enthält u.a. Angaben über:
- Halsbänder, Ketten, Kleinodien, Haarschmuck ("Rosen", "Gilgen"), Ohrgehänge aus Edelsteinen (Diamant, Rubin, Lapislazuli, Karneol, Achat, Smaragd), Perlen, geschmelzte Arbeit, darunter auch Bildnisse des Herzogs Johann Friedrichs sowie des Herzogs Franz Julius von Sachsen sowie eine diamantbesetzte Uhr; Kleidungsstücke (v.a. Ober- und Unterröcke sowie Mäntel) aus Silbertuch, Borten, Atlas, Samt, Taft.
7. "Instruktion, Relation und andere Schriften betr. die bei der fürstlichen Heimführung Herzogin Agnes zu Sachsen beschehene Abordnung etlicher württ. Räthe und Diener zur Besichtigung des hochermelter Herzogin verschriebenen Widdumsguts Ancker und Erkundigung desselben Gelegenheit und Einkommens, auch Annehmung der Widdumshuldigung von den Unterthanen allda auf begebenden Fall. 1620. Nro. 1-16."
- Der Heirathsnottel und Verzichtsbrief an die württ. Erbschaft, beide d. d. 14. Mai 1620, desgl. ein Faszikel: "Dekret welche von den Räthen in der Heiratssache handeln sollen, puncta pactorum dotalium, Überschlag des Widdumgutes Ancker, Concept der Heiratsabrede, Verzugs-, Geheiß- und Huldigungsbriefs der Einwohner zu Ancker, Concept und Copie der Morgengabsverschreibung, vorgemelte Heirath betr. de anno 1620. Nro. 1-19." fehlten schon nach dem Rep. Heiratssachen S. 697, desgl. Dupl. von Nro. 3 und 5
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.