Anna Watzin, Gebrüder Wilhelm, Christoph Franz und Jakob Watzin, Jakob Sandholzer vom Sonderberg, gräflich hohenemsischer Stallmeister, namens seiner Ehefrau Regina Watzin, Witwe, Söhne bzw. Schwiegersohn des Christoph Watzin, Landwaibel der Landvogtei in Schwaben, verkaufen den Dres. iur. Johann Christoph Wagner und Johann Kalmar, Verwalter bzw. Landschreiber der Landvogtei, als österreichischen Kommissaren für 6750 fl ihr Haus in Altdorf, in dem künftig die Amtskanzlei der Landvogtei untergebracht werden soll. Zum Haus gehören Nebengebäude und Garten vorne am Mühlbach und beiderseits an der weiten und engen Gasse. Das Anwesen grenzt hinten an den Garten des +Dr. Johann Konrad Dornsperger. Der Flecken Altdorf erhält jährlich einen Brunnenzins von 1 lb d bzw. 1 fl 8 Kreuzer 4 h. Weitere Zinsen gehen an Konvent, Großkellerei und Kustorei des Kloster Weingarten aus drei Häusern und dem Garten, die von Georg Werner, Meister Andreas Lehner bzw. Meister Balthas Hecht gekauft wurden. Insgesamt betragen die ewigen Zinsen 4 fl 38 Kreuzer 4 h. Die Bezahlung des Kaufpreises hat aus Devotion die Landschaft übernommen, als deren Ausschüsse an dem Geschäft mitwirken Georg Hablützel in Altdorf, Jakob Negelin zum Mehlis, Georg Laher oder Leher zu Tautenhofen und Georg Gebhardt von Ringgenweiler.