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Transsumpt mehrerer Urkunden: 1) 1235 Mai 30, Papst Gregor IX. erteilt für alle, die sich am Bau der Elisabethkirche in Marburg beteiligen einen A...
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Urk. 37 Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II]
Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II] >> 1200-1240
1259 März
Transsumpt, Pergament, alle drei Siegel erhalten.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: d.d. 1259 März
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Transsumpt mehrerer Urkunden: 1) 1235 Mai 30, Papst Gregor IX. erteilt für alle, die sich am Bau der Elisabethkirche in Marburg beteiligen einen Ablaß für 40 Tage; 2) 1245 Januar 18, Innocenz IV. gestattet dem Deutschen Orden Almosen zu sammeln und befiehlt allen Erzbischöfen, ihm dabei behilflich zu sein; 3) 1258 April 12, Papst Alexander IV. gestattet dem Deutschen Orden in Marburg durch Wucher, Raub oder sonst auf unrechte Weise erworbenes Geld, wenn der Geschädigte nicht aufzufinden ist, sowie Vermächtnisse, die ohne nähere Angaben zu frommen Zwecken gemacht sind, und Loskaufsummen für geleistete Gelübde bis zur Höhe von 300 Mark anzunehmen; 4) 1258 November 22, Papst Alexander IV. befreit für die kommenden fünf Jahre alle die sich daran gehindert sehen, ihr Gelübde, die Grabkirche der Heiligen Elisabeth in Marburg zu besuchen, zu erfüllen, von ihrem Versprechen, wenn sie einen entsprechenden Beitrag zum Bau der Kirche leisten.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.