Die Brüder und Vettern Kuno, Hans, Wilhelm und Bernhard von Wallbrunn (Walbron) tätigen mit Einwilligung ihres Lehnsherren Landgraf Wilhelm [III.] von Hessen, Graf zu Katzenelnbogen, an Kurfürst Philipp von der Pfalz, Vikar diesseits der Gebirge, Erztruchsess und Kurfürst einen Verkauf. Sie verkaufen ihren Hof und die Behausung namens Katzenelnboger Hof, der vor dem Markbrunnentor zu Heidelberg mit Garten liegt, sowie allem Inbegriffenen, den Zugangswegen (inn und ußgegen) und mitsamt Zinsen über 9 Pfund und 12 Schilling Hellern von den angrenzenden Häuschen. Dies gilt erblich und ewig und nach Recht und Gewohnheit der Stadt Heidelberg. Der Verkauf geschieht um 500 rheinische Gulden, deren Empfang quittiert wird. Die Aufgabe des Hofs mit Zubehör geschah mit Mund, Hand und Halm zu Heidelberg. Die Verkäufer versprechen Werschaft und versichern, dass das Kaufobjekt unbeschwert ist.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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