Der Magistrat der oberösterreichischen Stadt Munderkingen schließt mit Mutter und Konvent der Klause des 3. Ordens des hl. Franziskus nach vorhergegangenen landgerichtlichen Auseinandersetzungen einen gütlichen Vergleich [a] über die Auslösung der kürzlich von der Klause erkauften Bülauischen Behausung in der Kirchgasse um 2125 fl. durch Christoph Neher, Bürger zu Munderkingen und Schaffner der Universität Freiburg im Breisgau, [b] über die Rückgabe des sogenannten Kämmerlingsgartens an die Klause und [c] über die Besteuerung und teilweise Lastenbefreiung der seit dem Vertrag von 1662 (vgl. Nr. 41) vom Kloster hinzuerworbenen, durch genannte Flurbezeichnungen und Anlieger (genannte Anlieger: Hans Bader, Mattheus Bayer zu Deppenhausen, Hans Georg Eberle, Georg Edel, Wilhelm Ege zu Deppenhausen, Antoni und Georg Fischer, Georg Fuxloch, Thomas Gretter, Mattheus Heißel, Joseph Heß; Balthes, Georg Friedrich und Konrad John(en); Ulrich Kürcher zu Deppenhausen, Johann Laub(e), Georg Letz; Alexander und Simon Lutz, Georg Mayer, Michael Merckhle, Johann Michler, Johann Mohn, Franz Neher, Konrad Neubrandt von Emerkingen, Karl Preis, Joachim und Niclaus Revellio, Johann Schneider, Michael Staudenrauß, Michael Veringer; in Flurbezeichnungen erwähnte Orte: Deppenhausen; Emerkingen, Hausen, Mochental, Rottenacker, Wirchingen (Würchingen), Zwiefalten.) näher beschriebenen Güter und setzen für den Fall, daß die der Stadt abgekauften 2 Höfe zu Deppenhausen auf Grund kaiserlicher und erzfürstlicher "Pragmatik" wieder aufgelöst werden müssen, eine Auslösungssumme von 2500 fl. und die Art ihrer Verrechnung fest.