Dr. iur. Ernst Gockel und der Kaufmann Heinrich Kolb als erbetene Beistände ihrer Schwiegermutter Anna Beck, der Witwe des Ulmer Bürgers Johann Dülger, der Ulmer Bürger Johann Ulrich Weihenmaier als erbetener Beistand seiner Schwägerin Anna Magdalena Beck, der Witwe des Anton Weihenmaier, die erwähnten Ernst Gockel und Heinrich Kolb als Bevollmächtigte ihres abwesenden Schwagers Andreas Rafael Beck sowie der Augsburger Bürger und Wirt Zum Weißen Ross Georg Decker als Vertreter seiner Tochter aus der Ehe mit Rosina Beck Anna Elisabeth verkaufen Ursula Fingerlin, der Witwe des Ulmer Ratsadvokaten Dr. iur. Johann Ludwig Beck, ein aus der Hinterlassenschaft des Johann Ludwig Beck stammendes Haus mit Hofstatt und Höflein in Ulm gegenüber der Gräth [abgegangenes städtisches Waren- und Lagerhaus, Bereich Neue Straße, Hans und Sophie Scholl Platz 2] zwischen dem Haus des Schlossers Johann Martin Eberwin, dem Kellergässlein und einem Haus der Stadt Ulm. Der Verkauf erfolgt mit Zustimmung der Beistände der Käuferin Johann Eitel Fingerlin, Oberrichter und Ratsherr in Ulm, und Dr. iur. Jakob Ott, kaiserliche Pfalzgraf und Professor für Geschichte am Ulmer Gymnasium. Das Haus ist den Kindern aus erster Ehe des Kaufmanns Christoph Kunz für ein Darlehen von 200 Gulden als Pfand verschrieben. Die Käuferin hat ihnen dafür 3050 Gulden Ulmer Stadtwährung bezahlt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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