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Inventare, Unterfasz. 3: Kasten T V (Bronzen und antike Gefäße)
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Inventar des Kastens T V, enthaltend meist antike Gegenstände aus Metall, Keramik und Glas.
Das Verzeichnis umfasst 172 Posten, die in arabischen Ziffern durchlaufend von 1-172 nummeriert sind, darunter:
- Figuren, Reliefs und Büsten aus Stein und Metall (z. T. exotisch, z. T. antik);
- antike Gefäße aus Glas, Metall und Keramik, überwiegend archäologische Grabungsfunde (darunter eine 1574 in Straßburg gefundene "urnula", die laut lateinischer Inschrift vom Sohn des (Finders?) Martinus Malleolus (d.h. "Martin Hämmerlein") im Jahr 1598 als Geschenk übersandt wurde, sowie ein in der Ruine Weinsberg gefundener Krug);
- antike Werkzeuge und Waffen aus Metall, überwiegend archäologische Grabungsfunde (u.a. Pfeilspitzen, die in einem Steinbruch nahe Vellberg gefunden wurden; Objekte, die 1609 in Winterlingen gefunden und durch Hans Friedrich von Tegernau, Obervogt zu Balingen, der Stuttgarter Kunstkammer übersandt wurden);
- Metallringe, die von einem pflügenden Bauern gefunden und 1608 durch Johann Heinrich Schertlin von Burtenbach der Kunstkammer geschenkt wurden.
Übereinstimmungen mit älteren Inventaren:
- zu Nr. 1-3, 134, 136, 138, 144 vgl. Verzeichnis der frei aufgestellten Stücke von 1762/63 (A 20 a Bü 70);
- zu Nr. 4-6, 101, 102-112, 134, 137-169 vgl. Inventar von 1762/63 zu Kasten J (A 20 a Bü 61);
- zu Nr. 8-9, 12, 21-24, 26-32, 34-37, 39, 41-44, 67, 69-96, 114, 119-131 vgl. Inventar von 1762/63 zu Kasten L (A 20a Bü 63).
Laut Vorbemerkung (von Kunstkammer-Antiquar Professor Johann Friedrich Vischer (im Amt 1762-1792), vgl. seine Unterschrift in A 20 a Bü 82 S. 218) wurden sämtliche mit Rötelstrich gekennzeichneten Stücke gemäß einem am 8. November 1764 an den Gymnasialprofessor (Johann Christian) Volz (1721-1783) erlassenen herzoglichen Dekret (archiviert bei den Kunstkammer-Urkunden, Nr. 9) am 5. Januar 1765 zur Ausstattung der neu errichteten öffentlichen Bibliothek in Ludwigsburg abgegeben. Die entsprechende Quittung wurde von Bibliothekar (Joseph) Uriot (1713-1788) unterzeichnet. Alle anderen im Inventar beschriebenen Stücke wurden gemäß einem am 1. November 1766 an den Schreiber erlassenen herzoglichen Dekret ebenfalls an die Bibliothek in Ludwigsburg abgegeben (archiviert bei den Kunstkammer-Urkunden, Nr. 12 und 13). Diese Abgabe wurde durch den "Garde de la Bibliothèque", Professor (Georg Friedrich) Vischer (1738-1789), in einer Quittung bestätigt.
Zu diesem Vorgang vgl. A 20 a Bü 176 Nr. 1 c).
Vgl. a. Folgeverzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 93), Hauptinventar von 1784/85 (A 20 a Bü 130) sowie Sturzbericht von 1784/85 (A 20 a Bü 119).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.