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47/4 [fol. 5]: 1756 Juni 3 (Senatsprotokoll)
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Enthält: Anwesend: Smalcalderus, Cotta, Sartonius, Moeglingius, Schoepffius, Hoffmannus, Harpprechtus jun., Sigwartus, Moeglingius jun., Gmelinus, Schottius, Ploucquetius, Lohenschiold, Kiesius; 1.) Bewilligter Kredit an Landschaftskonsulent Moser über 4000fl. [UAT 47/4, Bl. 5,7']; 2.) Ankündigung über Abhör rückständiger Rechnungen (Kammerrat Zayß, Rheinwald) [UAT 47/4, Bl. 5,7']; 3.) Wahl eines Superattendentem im Martinianum, Hochmannianum und Glockianum (Administrator Hoffmann) [UAT 47/4, Bl. 5,7']; 4.) Erlaubnis zur Fruchtmutation in Nellingsheim [UAT 47/4, Bl. 5',8]; 5.) Genehmigte Nachfolge des [Ernst Friedrich Schaiblen] auf seinen Vater [Johann Georg] Schaiblen, Univ. Pfleger zu Weilimdorf, gegen Kaution. [UAT 47/4, Bl. 5',8]; 6.) Genehmigte Bitte des Univ. Kastenknechts Knittel in Ringingen um Nachlass wegen Früchteabgangs [UAT 47/4, Bl. 5',8]; 7.) Verlängerung eines Kredits an Jacob Klengelen, Zimmermann in Ringingen [UAT 47/4, Bl. 5',8]; 8.) Genehmigung für Christian Ruoff aus Sindelfingen über Tausch einer Weise [UAT 47/4, Bl. 6,8]; 9.) Regelung über Rückzahlung in Raten einer Schuld des Unrold (?) auch Johann Martin Rueß aus Ringingen [UAT 47/4, Bl. 6,8]; 10.) Genehmigte Bitte der Maria Regina Griebin um ein Intercessionsschreiben an Schlechter zu Kienbach [UAT 47/4, Bl. 6',8]; 11.) Bitte des M. Philipp Friedrich Hiller, Pfarrer zu Steinheim, um Aufnahme seines Sohnes Jacob Ludwig ins Stipendium Kellenbenzianum (Johann Friedrich Hiller, Pfarrer, 1725-1735; Stipendial Kellenbenz.) [UAT 47/4, Bl. 6',8]; 12.) Genehmigte Bitte der Susanna Margretha Renzlenn, Schwanenwirtin zu Ebersbach, um Lehrgeld für ihren 3. Sohn Johann Gottfried. [UAT 47/4, Bl. 6',8]; 13.) Bitte des Hans Jerg Eberhard, Bäcker von Heiningen, Göppinger Amts, um Schutzgeld für seine 3 Söhne Johannes, Christoph und Johann Georg an den Administrator des Kellenbenzstipendiums. (Margaretha Eberhard geb. Kellenbenzin, Pfarrer Haag) [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 14.) Genehmigte Bitte der Anna Maria Bronnin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 15.) Genehmigte Bitte der Maria Margaretha Böringerin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 16.) Genehmigte Bitte der Maria Barbara Päbstin, Academica, um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 17.) Genehmigte Bitte der Christina Barbara Eckartin, Academica, um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 18.) Genehmigte Bitte der Catharina Beckin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 19.) Genehmigte Bitte der Margaretha Hebstengin, Stattboßlerin zu Tübingen, um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 20.) Genehmigte Bitte der Christina Joanna Hoffmännin geb. Andlerin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 21.) Genehmigte Bitte der Catharina Euchsin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 22.) Genehmigte Bitte der Agnes Maria Beckerin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 23.) Genehmigte Bitte der Agnes Schwartzin um ein Gratial. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 24.) Genehmigte Bitte der Dr. Moegling sen. als Administrator des Stipendium Gnotstadianum um Verrechnung von 22fl als Abgang. [UAT 47/4, Bl. 7,8]; 25.) Abhör der Rationes Supremus Deputaturae durch Supremus Deputatus Joh. Friedr. Cotta. [UAT 47/4, Bl. 8]; 26.) Wahl des Johann Friedrich Cotta zum Superattendenten des Martinianum und Ficklerianum anstatt des weggezogenen Kanzler Pfaff. [UAT 47/4, Bl. 8']; 27.) Wahl des Christoph Friedrich Sartorius zum Superattendenten des Hochmannianum und Glockianum. [UAT 47/4, Bl. 8'] (Konzept über Conclusa beigeheftet, fol. 9)
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.