Konrad Richard von Neudenau (Conradt Richart von Nidennaw), Bürger zu Heilbronn, verspricht Kurfürst Philipp von der Pfalz, dass er oder seine Kinder, wenn sie aus Heilbronn ziehen wollten, als seine Hintersassen nach Weinsberg oder anderswo mit Leib, Hab und Gut ziehen wollen. Dies geschieht, nachdem der pfalzgräfliche Keller zu Weinsberg Jost König wegen der Leibeigenschaft angekommen ist, zu der sich Konrad aber nicht bekennt. Was sie bei dem Pfalzgrafen an Gütern haben, wollen sie nicht entfernen, wie es für andere Untersassen (Undersaßen) und dem Pfalzgrafen verbundene Bürger gilt. Zur Beurkundung bittet Konrad, in Ermangelung eines eigenen Siegels, den pfalzgräflichen Sekretär, Meister Paulus Baumann (Bawman), zu besiegeln.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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