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Bestallung und Beeidigung des Amtschreibers Christian
Johann Hinrich Bruno in Osterholz zum Amtmann in
Lilienthal
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Enthält: Protokoll vom 9. Dezember 1710 wegen der vom braunschweig-lüneburgischen Oberkämmerer Johann Erich Schild in Hannover, Pfandbesitzer/Pächter des Amtes Lilienthal, verlangten Übertragung der Amtsverwaltung auf den Amtschreiber Bruno; Präsentationsschreiben Schilds für Bruno vom 13. Dezember 1710; Vorladung Brunos vom 16. Dezember 1710 zur Eidesleistung; Protokolle über die Beeidigung Brunos zum Amtmann in Lilienthal vom 9. Januar und 24. Februar 1711; Briefwechsel Schilds mit der Regierung vom Februar 1711 wegen falscher Adressierung von Verordnungen; Mandat der Regierung an den Amtmann Johann Hinrich Thiele in Osterholz vom 24. Februar 1711 wegen Bestallung Brunos zum Amtmann in Lilienthal und Auslieferung der Lilienthal'schen Amtsakten an Bruno; Bestallung für Bruno vom selben Tag; Gesuch Brunos an die Regierung vom 11. März 1711 wegen Hinzuziehung zum Kommissariat der Quartalsverschläge und zur Anwerbung der Landmiliz, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 13. März 1711 und mit Mandaten an den Landrat Otto Magnus von Düring zu Marßel und Amtmann Thiele vom selben Tag
Verzeichnung
Bruno, Christian Johann Hinrich, Amtmann, Lilienthal Schild, Johann Erich, Oberkämmerer, Hannover Thiele, Johann Hinrich, Amtmann, Osterholz Düring, Otto Magnus von, Landrat, Marßel
Amtmann, Bruno, Christian Johann Hinrich, Lilienthal Quartalsverschläge, Kommissariat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.