Schreiben von Papst Paul III. an Kaiser Karl V. vom 24. August 1544, worin er sich beschwert, dass der Kaiser in dem Reichsabschied zu Speyer ohne Benennung des Papstes ein Konzil im Deutschen Reich zur Beilegung der Religionsstreitigkeiten zusammenzurufen oder einen Reichstag deswegen anzustellen versprochen hat; da ihm doch in Religionssachen zu urteilen oder nur zu handeln gar nicht zukomme. Er lässt zugleich Drohungen gegen den Kaiser mit einfließen und verlangt, dass der Kaiser das von ihm ausgeschriebene Konzil vermöge seines Amts unterstützen soll.