Der Ulmer Bürger Peter Kammerstein bekennt, dass er schon vor einiger Zeit bestimmt hat, dass nach seinem Tod aus seiner Hinterlassenschaft 100 Pfund Heller an die von der Familie Gossolt gestiftete Messe auf dem Altar unter der Orgel im Ulmer Münster ausgezahlt werden sollen. Das von ihm darüber ausgefertigte Bekenntnis ist aber in der Zwischenzeit verlorengegangen und nicht mehr aufzufinden. Daher legt er nun erneut fest, dass nach seinem Tod seine Erben vor der Aufteilung seiner Hinterlassenschaft die 100 Pfund Heller an die Messe bezahlen sollen. Von dem Geld soll der für die Messe zuständige Lehenherr und Kaplan jährliche Einkünfte für diese kaufen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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