Schwester Elisabeth ("Elizabeth"), Äbtissin, und der Konvent von Altmünster, O. Cist., verleihen zwei Mansen in Ockstadt ("Okestad") dem Eberhardus "Schetzere", seiner Ehefrau Irmtraud ("Irmendrudis") und ihren Manneserben gegen einen jährlichen Zins von 8 1/2 Unzen, fällig an Martini. Wenn der Zins bis Weihnachten nicht gezahlt sein sollte, sind die Beständer für allen Schaden verantwortlich. Von diesen Mansen besitzen die Witwe Christina ("Cristina") und ihre Söhne einen halben; sterben diese kinderlos, fällt der halbe Mansus an die genannten Eheleute zurück, ausgenommen das auf den genannten Gütern liegende Recht des Klosters, das Besthaupt ("bestehoubet") genannt wird. S.: Kloster. Zeugen: Die Schwestern E., Äbtissin, Al. von Winkel ("Winkela"), Marg[areta] und Al., Sängerin; des Klosters Kapläne Thomas, Petrus, H. gen. "von Weidas", und H., Stiftsherrn des Klosters ("nostri concanonici"), Johannes gen. von "Mulenhusen", Stiftsherr von St. Stephan, Jakob gen. von Waldertheim, Bürger zu Mainz, Got. von Rosbach, des Klosters Amtmann ("officiatus") in Ockstadt ("Okestad"), Gerlach und H., Gebrüder, von "Hauge", Baldemarus und Ekehardus von "Gambach". "Acta sunt hec intempore domini Wernheri archiepiscopi Maguntini a.d. 1278 in die Nerei, Achillei atque Pancracii martirum beatorum".