Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Kaiser Karl [IV.] weist Markgraf Friedrich [III.] von Meißen an,
da er von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, Erzkanzler der
Kaiserin Anna,...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1361 April 26
Ausfertigung, Pergament, auf der Rückseite aufgedrücktes Majestätssiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben zcu Nuremberg an Mantag nach sent Jurgen tag unser reich indem funfftzenden und des keysertums in dem sybinden jare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Karl [IV.] weist Markgraf Friedrich [III.] von Meißen an, da er von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, Erzkanzler der Kaiserin Anna, erfahren hat, dass einige von Friedrichs Leuten, besonders Johann (Hans) von Kolmatsch, Heinrich (Hentze) und Friedrich (Fritz) Blafus, Volknand, Sintram, Otto, Simon und Iring von Buttlar (Butler), Heinrichs und des Klosters Besitz vielfach schädigen, brandschatzen und rauben, ausgehend von den Burgen und Gebieten Markgraf Friedrichs und seiner Untertanen, besonders von den Burgen Breitenbach und Brandenfels, dies zukünftig nicht mehr zu dulden, da die meisten dieser Leute seine Burgmannen oder Untergebenen sind und Friedrich für sie verantwortlich ist. Für bereits entstandenen Schaden muss Markgraf Friedrich aufkommen; Karl kann sonst Heinrich ermächtigen, dass er das Recht vor Gericht oder durch Karl selbst erlangt. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Nürnberg. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (per dominum cancellarium Nicolaus de Chremsir)
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: RI VIII, Nr. 3687; Regest: Urkundenregesten zur Tätigkeit des Hofgerichts, Nr. 183
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/1361-04-26_1_0_8_0_0_4047_3687)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.