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Kaiser Ludwig [IV.] sichert Heinrich [von Hohenberg], Abt von
Fulda, seine Unterstützung gegen die aus Fulda wegen Streits vertriebenen
Bürger Fri...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1341-1350
1341 Juni 27
Ausfertigung, Pergament, auf der Rückseite aufgedrücktes Majestätssiegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben ze Franchenforden an Mitwochen nach sand Johannes Baptisten tag in dem sibenden und zweinzigsten iar unsers richs und in dem vierzehenden des keisertums
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Ludwig [IV.] sichert Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, seine Unterstützung gegen die aus Fulda wegen Streits vertriebenen Bürger Friedrich Steveni, Konrad Rotzmaul, Helwig Friesen und Götz Tahstein zu. Die genannten Bürger haben sich Heinrichs Gerichtsbarkeit entzogen. Niemand soll die Genannten in Stadt und Land unterstützen. Sie sollen sich der Gerichtsbarkeit des Abtes unterwerfen. Urkunden Ludwigs gegen den Abt, die auf falschen Angaben der Petenten beruhen, werden für ungültig erklärt. Ausstellungsort: Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.