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2/7 [fol. 29'ff.]: 1604 Nov. 11 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Rektor Burckhard, Gerlach Sigward, Hafenreffer, Harpprecht, Halbritter, Magirus, Bocer, Bajer, Planer, Bloß, Faber, Müller, Crusius; 1.) Anläßlich der Statutenverlesung beschlossene Abendmahlzeit mit besonderer Einladung des Dr. [Matthias] Entzlin. [UAT 2/7, Bl. 29'f.]; 2.) Von Kaspar Erythraeus Teutsch, hiesiger Schulmeister, vorgelegte Kostgeldrechnung für den Mönch Mag. Valentin Furtner und seine Frau mit Säugling, Bezahlung aus dem Fiskus und Mahnung zu größerer Sparsamkeit. [UAT 2/7, Bl. 30f.]; 3.) Beschwerde des Kaspar Erythraeus Teutsch über den ihm anvertrauten alten Pfarrer Andreas Pistor wegen ausstehender Kosten und dessen Geldverbrauchs. Über den kirchlichen Verwalter [Bartholomäus Egen] einzuziehende Kostendeckung und ernste Mahnung an Pistor. [UAT 2/7, Bl. 30'f.]; 4.) Klage des Ulrich Besoldt über den von Stadtknechten geforderten Zoll für die ihm gehörige Holzfuhre des v. Ow zu Wachendorf. Vorladung des Vogts und verlangte Richtigstellung mit Verweis an die Knechte. (Wundt) [UAT 2/7, Bl. 31]; 5.) Bewilligtes Almosengesuch des Thomas Fleugman von Brugg an der Mur, exilierter Österreicher aus Steyr. [UAT 2/7, Bl. 31]; 6.) Zu unterstützende Forderung der alten Frau Hitzler für ihren Sohn von den hinterlassenen Büchern des verst. Dr. [Andreas] Laubmajer und entsprechende Mitteilung an die Pfleger der Witwe. [UAT 2/7, Bl. 31']; 7.) Von Dr. [Samuel] Hafenreffer vorgelegte Angelegenheit der vom Hz aus Lüneburg empfohlenen studenten [Markus] Calaminus (Anm. 1) und [Johann] Jacobinus (Anm. 2), sowie beschlossene Unterhaltskostenbegleichung für letzteren. [UAT 2/7, Bl. 31']; 8.) Anfrage des Rektors bei den Dres. [Michael] Ziegler und [Johann Christoph] Walch, Kuratoren der Witwe Laubmajer, über deren Stellung zur Bücherforderung der Frau Hitzler. [UAT 2/7, Bl. 32]; 9.) Bewilligtes Gesuch der Frau Dr. Majer um Besiegelung ihrer zwei in die Machtolffische Pflegschaft verkauften Gültbriefe. Anm. 1: MUT 17385. Anm. 2: MUT 17384. [UAT 2/7, Bl. 32]
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.