Marquard Sebastian [Schenk von Stauffenberg], Bischof von Bamberg, belehnt Georg Friederich und Hanns Christoph von Künsperg auf Turnau [Thurnau/Kulmbach], Julius Hector auf Tüschnitz [Tüschnitz/Kronach], Johann Heinrich auf Nagel [Nagel/Kronach], Christian Ernst auf Wernstein [Wernstein/Kulmbach], Adolph Albert zu Adelsdorf [Adelsdorf/Höchstadt a. d. Aisch], Georg Adam auf Hain [Hain/Kronach] für sich, auch als Bevollmächtigten für Johann Christoph von Kinsperg, dann Christian Carl (Freyherrn) von Giech auf Thurnau und Buchau [Buchau/Kulmbach] zu Mannlehen mit dem Schloss Thurnau mit allem Zubehör, Rechten, Grundstücken, Zins, Jagd, Schäferei und Wald, Gärten und Weihern und die Mark Thurnau mit den Höfen (folgen Flurstücke und Lehenleute), ferner Höfen in Eckersdorf [Eckersdorf/Kulmbach], Limmersdorf [Limmersdorf/Kulmbach], Cletzhöfe [Kleetzhöfe/Kulmbach], Fleckendorf [Felkendorf/Kulmbach], Berndorf [Berndorf/Kulmbach], Untermennigaw [Menchau/Kulmbach], Leßaw [Leesau/Kulmbach], Atzendorf [Azendorf/Kulmbach], Welschenkahl [Welschenkahl/Kulmbach], Ludwach [Ludwag/Bamberg], Neundorf [Neudorf/Bamberg], Kaltenhausen [Schänke/n. ident.], mit Präsentationsrecht der Pafrreien Thurnau, Limmersdorf, Azendorf, Menchau, mit Zehnten zu Modschiedt [Modschiedel/Kulmbach] und Afterlehen in zahlreichen Orten (folgt Aufzählung). Bamberg donnerstag den sechzehenden Martii im sechzehenhundert vierundachzigsten jahr.