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Angelegenheiten der Pfarrei zu Freudenberg
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.5. F
1719-1736
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Supplik des Schuldieners Johann Ebert Krämer zu Freudenberg und Bericht des dortigen Pastors Brücher zu Freudenberg über den dortigen Glöcknerdienst (1919); Spezifikation der Freudenberger Pfarrbestallung (01.04.1719); Aufnahme des Pfarrinventars nach dem Ableben des Freudenberger Pastors Johann Brücher (1719); Suppliken wegen bestehender Schulden des verstorbenen Pastors Brücher (1719-1720); Vokation des Johann Christoph Runge zu Oberholzklau zum Pastor in Freudenberg und dessen Umzug und Beschwerde über ein verrauchtes Pfarrhaus in Freudenberg (1720); Reparatur der Kirchturmuhr (1720-1721); Pfarrberichte, Suppliken und Resolutionen des Konsistoriums wegen der Kirchgelder, der Kirchenlehen, der Gefälle, der Almosenkasse, der Beteiligung an den Pfarrrevenuen, der Hurereien und unehelichen Kinder, der Eheversprechen, der Kirchenstühle, der Obligationen und Kapitalien (1720-1725); Verzeichnis, was es mit den Kirchen- und Kastenrezessen zu Freudenberg für eine Bewandtnis hat (22.01.1721); Verkauf der Pfarrscheuer und Ankauf einer anderen Scheuer und eines Schafstalls für die Pfarre zu Freudenberg (1721) Supplik der Witwe des Dietrich Latschen und des Hans Ebert Schmidt zu Plittershagen wegen Erlassung einer rückständigen Rente an den Kompetenzmeister Schneck (1722); Supplik der Erben des Peter Schmidt und des gewesenen Kastenmeisters Peter Dilthey zu Freudenberg wegen rückständiger Kirchenrenten (1724); Beschädigung des Klöppels der großen Kirchglocke zu Freudenberg und Anfertigung eines neuen Klöppels (1724); Vokation des Pastors Johann Eberhardt Göbell zu Oberfischbach zum Pastor in Freudenberg nach dem Ableben des dortigen Pastors Runge (1727); Gesuch des Reichmann zu Freudenberg um Bereitstellung von Eichenholz für Reparaturarbeiten an der Kirche und am Pfarrhaus zu Freudenberg (1736); Spezifikation der Kirchen- und Pfarrmöbel sowie -briefschaften zu Freudenberg (1730). Korrespondenten u.a.: Pastor Johann Brücher (Freudenberg), Schuldiener Johann Ebert Krämer (Freudenberg), Amtsrichter Christian Hasenbach (Freudenberg), Franz Nöhe senior (Hardt), Johannes Hoffmann (Siegen), Johann Christoph Runge (Oberholzklau), Kanzleidirektor Miltenberger (Siegen), Eberhardi (Siegen), Mintert (Siegen), Bellersheim (Siegen), Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), Pastor Christian Friedrich Heusling (Oberholzklau), Elisabeth Friesenhagen (Freudenberg), Kirchenältester Thilmann Lindenschmidt (Freudenberg), Kirchenältester Johann Stahl (Freudenberg), Kornzweig (Siegen), Christoph Gütelin (Freudenberg), Theiß Hoffmann (Freudenberg), Pastor Johann Eberhardt Göbell (Oberfischbach), Amtsrichter Reichmann (Freudenberg).
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Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.